
Hüffelsheim. Zum dritten Mal hintereinander geriet die SG Hüffelsheim im ersten Abschnitt in Rückstand. Anders als gegen Bundenthal (1:1) und Meisenheim (3:3) konnte die Mannschaft vom Palmenstein das Ergebnis gegen den TSC Zweibrücken aber nicht mehr ausgleichen. Am Ende standen eine 2:3-Heimniederlage, die zweite Saisonpleite und der Verlust der Tabellenführung. Auf dem Platz an der Sonne steht jetzt der TuS Hohenecken.
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Aufwand und Ertrag standen in den 90 Minuten in keinerlei Verhältnis. Spielerisch war die SG den Gästen aus der Westpfalz klar überlegen. „Wir haben taktisch gut gespielt. Ich kann den Jungs da keinen Vorwurf machen. Was gefehlt hat, war die letzte Entschlossenheit“, bilanzierte David Holste, der zusammen mit dem wegen Trainingsrückstands noch pausierenden Tim Müller den gesperrten Trainer André Weingärtner an der Seitenlinie vertrat. Wie in den Partien zuvor war das Spielglück nicht auf Seiten der SG, die offensiv einfach zu viele Chancen verballerte, während sich die Pfälzer gnadenlos effektiv zeigten, aus ihren drei Möglichkeiten das Optimum herausholten.
Ein weiter Einwurf, ein Schuss aus der Drehung an die Latte, Alex Styben war im Strafraum derjenige, dem der Abpraller vor der Füße fiel und der problemlos einnetzte (34.). Bis dahin hatten die Hüffelsheimer die Partie klar bestimmt, kamen aber zu selten zum Abschluss.
Nach dem Wechsel war mit Philip Klein für Manuel Hohmann mehr Offensivkraft im Spiel, agierte die SG druckvoller, vor allem über die linke Seite mit dem wieder starken Christian Hahn. Das Tor allerdings gelang dem TSC. Jan-Niklas König konnte die erste Aktion noch klären, Styben stand wieder richtig und staubte erneut ab (65.).
Die SG warf jetzt alles nach vorn, stand sich bei einer Vielzahl an Einschusschancen aber entweder selbst im Weg oder scheiterte an Unkonzentriertheiten bzw. an Keeper Lucas Schmidt. Tim Reidenbachs Anschluss (76.) machte Mut, in der Schlussphase stellte Quincy Henderson aber erst auf 1:3 (90.), bevor Tim Krafft (90.+2) den Endstand besorgte. Klein vergab danach noch den möglichen Ausgleich. „Wir müssen uns definitiv an die eigene Nase fassen, was die Chancen betrifft“, so Holste.
SG Hüffelsheim: König – Mörbel, Hermann, Scheick – Balzer (84. Krafft), Schmidt, Hohmann (46. Klein), Hahn – Lind, Reidenbach, El-Haiwan (73. Kern)