2026-03-13T07:45:35.464Z

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SG Hüffelsheim verpflichtet Wormatia-Trio

Kaderplanungen beim Verbandsligisten schreiten voran +++ Auch drei Abgänge sind zu vermelden

von Jochen Werner · Heute, 08:00 Uhr · 0 Leser
Bei der SG Hüffelsheim schreitet die Kaderplanung für die kommende Saison weiter voran.
Bei der SG Hüffelsheim schreitet die Kaderplanung für die kommende Saison weiter voran. – Foto: Gregor Wurdel

Hüffelsheim. Verbandsligist SG Hüffelsheim rüstet weiter auf. Nach Rechtsverteidiger Leon Kern (28, Schott Mainz, diese Zeitung berichtete) wechseln im Sommer auch Torhüter Tobias Edinger (25), Linksverteidiger Luca Baderschneider (27, beide Wormatia Worms) und Stürmer Luka Baljak (20, TuS Marienborn) auf Palmenstein. Dagegen werden Jannick Geiß, Philip Klein und Johann Frisch die SG verlassen. Manuel Hohmann spielt ab Sommer nur noch in der zweiten Mannschaft. Auch abseits des Kaders wird es zur neuen Spielzeit einige weitere Änderungen geben.

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Tobias Edinger kommt mit der Erfahrung von bislang 83 Oberligaspielen nach Hüffelsheim. Der Keeper absolvierte die Jugendschule bei Mainz 05, wechselte im Sommer 2019 zum SV Gonsenheim. Von 2022 bis 2025 stand er beim SC Idar unter Vertrag, bevor er im vergangenen Sommer als erster Torhüter zur Wormatia ging. In seiner Vita stehen bisher 83 Oberliga- und 44 Verbandsligaspiele. "Er kommt aus der Region, schafft es nicht mehr, Beruf und die Fahrten nach Worms zu verbinden", so Simon Engelbert, Sportlicher Leiter der SG. Im Tor gelte dann zwischen Edinger, Jan-Niklas König und Mark Becker das Leistungsprinzip. "Wir sind froh, dass wir drei solche Top-Leute in unseren Reihen haben."

Oberliga-Erfahrung für Verbandsliga-Frischling

Ähnlich sieht es mit Luca Baderschneider aus. Wie Edinger passe er sportlich wie menschlich hervorragend zum Verein, so Engelbert. 18 Einsätze in der laufenden Saison für die Wormatia sprechen für sich. Auch er kickte vorher für den SC Idar in der Oberliga (13 Spiele, ein Tor), davor bei Schott Mainz und der SG Meisenheim. Insgesamt blickt der Linksfuß bisher auf 60 Spiele in der Verbandsliga zurück.

Luka Baljak beschreibt Engelbert als "jungen Offensivspieler, der flexibel einsetzbar ist und nicht nur deshalb sehr interessant ist, weil er unglaubliches Potenzial hat." Der Serbe kam in der Spielzeit 2024/25 zu neun Oberliga-Spielen bei Schott Mainz und bewies in der laufenden Saison im Sturm der TuS Marienborn, was er zu leisten vermag. Einen seiner zehn Saisontreffer erzielte er beim 1:0-Erfolg bei Alemannia Waldalgesheim vor wenigen Wochen.

Transfers auch mit Lüllig abgesprochen

Mit dem Trio hätten seit vergangenem Sommer Kontakte bestanden, in die in den letzten Wochen auch der künftige Coach Christian Lüllig eingebunden gewesen sei. "Alle sind auch von ihm gewollt. Zusammen mit Leon Kern sind sie die Neuzugänge, die uns verstärken werden", ist der Sportchef sicher. Um über eine Zielsetzung für die kommende Spielzeit zu sprechen, sei es aber zu früh. Wichtig sei, sich sukzessive mit Jungs zu verbessern, die viel Qualität mitbringen. "Alle sollen Bock haben, nach Hüffelsheim zu kommen", so Engelbert. Dabei seien die Trainingsprozesse entscheidender Faktor. "Wir wollen ein qualitativ hochwertiges Training mit einem 25 Mann-Kader anbieten, in dem jede Position doppelt besetzt ist." Dabei sei wichtig, dass die Stützen des Teams um Tim Müller, Lars Hermann, Nik Rosenbaum, Simon Scherer, Tim Reidenbach oder Fabian Scheick bleiben.

Im Team um das Team ändert sich einiges. David Holste tritt aus beruflichen Gründen kürzer, wird zusammen mit dem spielen Trainer Nikolai Staub die zweite Mannschaft führen. Der bisherige Teammanager Rafael Flegel wird seine Arbeit ebenso ausschließlich auf die Zweite konzentrieren. Und Torsten Volz wird sich künftig dem Torwart-Nachwuchs widmen. Heißt für Engelbert: "Ein neuer Co- und ein Torwarttrainer für die Erste werden noch kommen."