
Hüffelsheim. Eine Woche nach der Entlassung von Cheftrainer André Weingärtner sind die Aufgaben bei Verbandsligist SG Hüffelsheim neu verteilt. Bis zum Saisonende ist David Holste verantwortlich an der Seitenlinie. Tim Müller agiert mit Erfahrung als spielender Co-Trainer. Eine Konstellation, die auch in der 2:6-Klatsche vom Sonntag auf Palmenstein gegen TuS Hohenecken begründet ist. Am Freitagabend (Anpfiff 19.30 Uhr) soll im Auswärtsspiel beim SV Morlautern unbedingt eine Reaktion her.
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"Die Mannschaft hat es selbstkritisch aufgenommen und weiß, dass so etwas nicht noch einmal passieren darf", erklärt Holste. Auch wenn die Umstände bedacht werden müssten, könne man sich so einfach nicht präsentieren. Dass es in Morlautern anders wird, daran hat der 42-Jährige keinen Zweifel. Jeder sei Sportler genug und habe erkannt, was die Stunde geschlagen hat. "Ein Spiel unter Flutlicht, was willst du mehr?" fragt Holste, der in der Saison 2022/23 als SG-Chef mit einem Zwischenspurt fasst noch den Relegationsplatz in der Landesliga erreicht hätte, danach freiwillig zurückgetreten war, aber immer weiter dem Trainerstab angehört hatte. Personell stehen am Freitagabend zwei Spieler auf der Kippe: Nico Najda ist angeschlagen, Niclas Mörbel musste gegen Hohenecken in der Anfangsphase früh wegen Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden. "Es wird eng", sagt Holste.
Egal, wie die Begegnung ausgeht. Das Duo Holste/Müller habe volle Rückendeckung und das Vertrauen der sportlichen Leitung, so Simon Engelbert. Die Athletiktrainer David Hesser und Richard Voigtländer bleiben genauso dabei wie Videoanalyst Clemens Frenzel. Der Sportchef dazu: "Alle unterstützen die Mannschaft in ihren Funktionen auch in den verbleibenden fünf Spielen."
Ein Urgestein hat diese Woche bekundet, seine Karriere ein Jahr zu verlängern. Johannes Balzer wird demnach auch seinen 40. Geburtstag noch im SG-Trikot feiern. Engelbert lobt den „maximalen Teamplayer“ als „Vorbild für alle anderen“, und das in jeder Hinsicht. Balzer, der den Verein fast schon über Jahrzehnte geprägt habe, sei sowohl menschlich eine Bereicherung als auch mit seiner Fitness und der Einstellung über das Training hinaus ein Vorbild für alle anderen. In dieser Spielzeit absolvierte der Routinier 24 von 25 Ligaspielen auf verschiedenen Positionen..