2026-04-23T13:43:33.969Z

Allgemeines

SG Grün-Weiß Bärenklau top, FC Strausberg II und Storkower SC glänzen

Was war in der Kreisoberliga Oberhavel/Barnim und in der Ostbrandenburgliga los?

von red · Heute, 14:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Chris Ham Photography Sportiv

In der Kreisoberliga Oberhavel/Barnim und in der Ostbrandenburgliga war einiges geboten. Hier gibt es den ausführlichen Rückblick und den Service.

Kreisoberliga Oberhavel/Barnim

Oranienburger FC Eintracht 1901 II – FSV Fortuna Britz 90 0:1

In Oranienburg sahen die 35 Zuschauer eine knappe und taktisch geprägte Partie. Beide Mannschaften schenkten sich in den Zweikämpfen nichts, doch die Durchschlagskraft in der Offensive fehlte auf beiden Seiten über weite Strecken. Den entscheidenden Moment des Tages erlebten die Fans bereits in der ersten Halbzeit. In der 20. Minute erzielte Raphael Fritz das Tor zum 0:1 für den FSV Fortuna Britz 90. Trotz aller Bemühungen der Oranienburger Reserve in der zweiten Halbzeit stand die Defensive der Gäste felsenfest und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.

SG Einheit Zepernick 1925 II – SG Grün-Weiß Bärenklau 2:6

Ein wahres Torfestival bekamen die lediglich 21 Zuschauer in Zepernick geboten, wobei die Partie eine völlig unerwartete Wendung nahm. Die Torfolge begann in der 17. Minute, als Jonas Kain die Gäste mit 0:1 in Führung brachte. Zepernick schlug jedoch beeindruckend zurück: Johannes Klauser glich in der 25. Minute zum 1:1 aus, und nur fünf Minuten später, in der 30. Minute, drehte Maurice Platow das Spiel zur 2:1-Führung für die Hausherren. Doch noch vor der Pause markierte Daniel Hirmke in der 39. Minute den 2:2-Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel spielte nur noch Bärenklau. Daniel Lehmann erzielte in der 55. Minute das 2:3, gefolgt von Steven Henry Wolff, der in der 58. Minute auf 2:4 erhöhte. In der Schlussphase schraubten David Lorenz in der 78. Minute zum 2:5 und Phillip Lloyd Bonnie in der 84. Minute zum 2:6-Endstand das Ergebnis in die Höhe.

FC Falkenthaler Füchse 1994 – FSV Bernau II 3:2

Vor 93 Zuschauern lieferten sich die Füchse und die Bernauer Reserve einen packenden Schlagabtausch. Die Hausherren schienen die Partie nach einer starken ersten Hälfte bereits sicher im Griff zu haben. Die Torfolge: In der 8. Minute eröffnete Robert Reimann mit dem 1:0. Danach schlug die Stunde von Max Schläwicke, der in der 37. Minute auf 2:0 erhöhte und tief in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, in der 46. Minute (45.+1), sogar das 3:0 nachlegte. Doch Bernau bewies Moral. Leon Jarnetzky verkürzte in der 57. Minute auf 3:1, und als Lennart Steckel in der 68. Minute den 3:2-Anschlusstreffer erzielte, wurde es noch einmal eine Zitterpartie. Am Ende retteten die Füchse den knappen Heimsieg über die Ziellinie.

SV Eintracht Bötzow – SV Grün-Weiß Bergfelde 2:1

In Bötzow entwickelte sich ein enges Duell, das erst in der Schlussphase seinen Sieger fand. Die Fans mussten bis kurz vor dem Pausenpfiff warten, ehe der erste Jubel ausbrach: In der 44. Minute brachte Niklas Schulz den SV Eintracht Bötzow mit 1:0 in Führung. Bergfelde kam jedoch mutig aus der Kabine und belohnte sich für den Aufwand. In der 65. Minute erzielte Florian Julius Radtke den Ausgleich zum 1:1. Als sich beide Seiten bereits auf eine Punkteteilung eingestellt hatten, schlug die Stunde von Jannik Morten. In der 83. Minute markierte er den Siegtreffer zum 2:1 und sicherte Bötzow damit die volle Punkteausbeute.

TSG Fortuna 21 Grüneberg – SV Glienicke/Nordbahn 2:1

Vor 85 Zuschauern in Grüneberg dauerte es bis zur zweiten Halbzeit, ehe die Partie so richtig an Fahrt aufnahm. In einem Spiel mit wenigen klaren Torchancen bewiesen die Hausherren die größere Effizienz. In der 61. Minute erlöste Henrik Ludwig die Heimfans mit der 1:0-Führung. Grüneberg blieb am Drücker und legte in der 76. Minute durch Lukas Fröhlich das 2:0 nach. Glienicke gab sich jedoch nicht auf und kam durch Fynn Herrmann in der 78. Minute postwendend zum 2:1-Anschlusstreffer. Die restliche Zeit verteidigte die Fortuna leidenschaftlich und brachte den Heimsieg mit viel Disziplin über die Runden.

SG Blau-Weiß Leegebruch 1948 – Löwenberger SV 0:1

In Leegebruch sahen die 64 Zuschauer ein klassisches Kampfspiel, bei dem die Defensivreihen auf beiden Seiten dominierten. Es war eine jener Partien, in denen ein einziger Fehler oder ein Geistesblitz über Sieg oder Niederlage entscheiden würde. Dieser Moment ereignete sich Mitte der zweiten Halbzeit: In der 56. Minute fasste sich Malte Nimtz ein Herz und erzielte das goldene Tor zum 0:1 für den Löwenberger SV. Leegebruch rannte in der Folge unermüdlich an, fand aber kein Durchkommen gegen den stabilen Abwehrverbund der Gäste, die den knappen Auswärtssieg mit nach Hause nahmen.

FSV Basdorf – SpG Lichterfelde/Finow 1:2

In Basdorf erlebten die 55 Zuschauer eine dramatische Begegnung, die durch Tore in der zweiten Halbzeit und ein spätes Highlight geprägt war. Den Anfang in der Torfolge machte Samuel Reynaud, der die Hausherren in der 48. Minute mit 1:1 (nach dem Stand der Spielentwicklung) im Spiel hielt, nachdem die Gäste zuvor durch eine konzentrierte Leistung überzeugt hatten. In der 58. Minute brachte Frank Niemann die Spielgemeinschaft mit dem 1:2 erneut in Front. Kurios wurde es in der Schlussminute: In der 90. Minute wurde Tammes Ole Wolter als Torschütze zum 0:1 (in der offiziellen Wertungsfolge) geführt, was den Auswärtssieg für die SpG Lichterfelde/Finow in einer umkämpften Schlussphase zementierte.

SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde III – FC Kremmen 1920 3:3

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die 65 Zuschauer in Ahrensfelde beim torreichsten Unentschieden des Tages. Die Torfolge war ein ständiges Hin und Her: Alexander Machineck brachte die Hausherren in der 15. Minute mit 1:0 in Führung, doch Patrick Breyer glich bereits in der 20. Minute zum 1:1 aus. Kurz vor der Pause drehte Sascha Hergst in der 44. Minute das Spiel zum 1:2 für Kremmen. Im zweiten Durchgang schlug Ahrensfelde zurück: Luis Troschke egalisierte in der 71. Minute zum 2:2, und Pavlo Moherchuk drehte die Partie in der 76. Minute sogar zur 3:2-Führung. Doch das letzte Wort hatte Kremmen: In der 84. Minute behielt Patrick Breyer die Nerven und verwandelte einen Foulelfmeter zum 3:3-Endstand.

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Ostbrandenburgliga

Storkower SC – SpG Tauche/Ahrensdorf 6:1

In Storkow bekamen die Fans eine einseitige, aber höchst unterhaltsame Partie geboten, in der die Hausherren von Beginn an das Tempo vorgaben. Die Torfolge wurde bereits in der 7. Minute durch Riccardo Pathe eröffnet, der den Storkower SC mit 1:0 in Führung brachte. Nur drei Minuten später, in der 10. Minute, erhöhte Marian Beyer auf 2:0. In der 22. Minute behielt Patrick Sergel die Nerven und verwandelte einen Foulelfmeter zum 3:0. Noch vor der Pause legte Marian Beyer in der 39. Minute mit seinem zweiten Treffer das 4:0 nach.

Die Gäste kamen durch Jens Jahn in der 41. Minute zum 4:1-Anschlusstreffer, doch eine Aufholjagd blieb aus. Im zweiten Durchgang schraubten Nico Schorisch in der 66. Minute zum 5:1 und Pascal Hecker in der 82. Minute zum 6:1 das Ergebnis weiter in die Höhe. In der 85. Minute hätte Riccardo Pathe das Ergebnis noch deutlicher gestalten können, doch er scheiterte mit einem weiteren Foulelfmeter am glänzend reagierenden Torwart Tim Preuß.

FC Union Frankfurt – SG Müncheberg 0:3

Vor 56 Zuschauern in Frankfurt lieferte die SG Müncheberg eine sehr abgeklärte Auswärtsvorstellung ab. Die Gäste kontrollierten das Geschehen über weite Strecken und ließen defensiv kaum etwas anbrennen. Die Torfolge begann in der 34. Minute, als Collin-Matthias Gathow die Müncheberger mit 0:1 in Front brachte. Frankfurt bemühte sich im zweiten Durchgang um den Ausgleich, doch die Gäste blieben eiskalt. In der 79. Minute sorgte Dylan Schäfer mit dem 0:2 für die Vorentscheidung, bevor Tim Sowinski in der 85. Minute mit dem Treffer zum 0:3-Endstand den Auswärtssieg endgültig besiegelte.

SV 1919 Woltersdorf – VfB Steinhöfel 2:1

In Woltersdorf erlebten die 71 Zuschauer einen Blitzstart der Hausherren, der letztlich den Ausschlag für den Heimsieg gab. Innerhalb von nur sechzig Sekunden schockte der SVW die Gäste: In der 7. Minute erzielte Robin Habrich die 1:0-Führung, und direkt im Anschluss, in der 8. Minute, erhöhte Tom Viehrig auf 2:0. Danach fing sich der VfB Steinhöfel und hielt die Partie offen. In der 58. Minute gelang Dominic Krips der 2:1-Anschlusstreffer, was eine spannende Schlussphase einläutete. Woltersdorf verteidigte den knappen Vorsprung jedoch mit viel Einsatz und sicherte sich die drei Punkte.

SG Hangelsberg 47 – FC Strausberg II 0:6

Eine herbe Heimniederlage musste die SG Hangelsberg 47 vor 35 Zuschauern einstecken. Die Reserve des FC Strausberg spielte sich in einen regelrechten Rausch. Die Torfolge im Detail: Pascal Graeben eröffnete bereits in der 2. Minute zum 0:1. Ridvan Avdullah Dugolli erhöhte in der 19. Minute auf 0:2, bevor Ole Kreißl in der 23. Minute zum 0:3-Pausenstand traf. Auch nach dem Seitenwechsel kannte die Partie nur eine Richtung: Lucas Tavernier markierte in der 60. Minute das 0:4, Titas Lekaunikas legte in der 68. Minute das 0:5 nach, und erneut Pascal Graeben besorgte in der 78. Minute den 0:6-Endstand.

FC Neuenhagen 1913 – SV Rot-Weiß Reitwein 1:1

Vor 39 Zuschauern sahen die Fans in Neuenhagen ein Duell auf Augenhöhe, das keinen Sieger fand. Die Hausherren erwischten den besseren Start und gingen in der 17. Minute durch Toni Wolter mit 1:0 in Führung. Neuenhagen versäumte es in der Folge, die Führung auszubauen, was sich im zweiten Durchgang rächte. Die Gäste vom SV Rot-Weiß Reitwein kämpften sich zurück in die Begegnung und belohnten sich in der 59. Minute, als Paul Leue den Ausgleich zum 1:1 erzielte. In der verbleibenden Zeit neutralisierten sich beide Teams weitestgehend, sodass es bei der Punkteteilung blieb.

MTV 1860 Altlandsberg – SG 47 Bruchmühle 1:1

Das absolute Highlight des Spieltags fand in Altlandsberg statt, wo 327 Zuschauer für eine würdige Atmosphäre in diesem Derby sorgten. Es war ein intensives Spiel, in dem die Hausherren kurz vor der Pause jubelten: Kevin Borowski markierte in der 40. Minute die 1:0-Führung für den MTV 1860 Altlandsberg. Im zweiten Durchgang erhöhte die SG 47 Bruchmühle den Druck und drängte auf den Ausgleich. In der 70. Minute war es schließlich Kevin Dänhardt, der den Ball zum 1:1 im Netz unterbrachte. Trotz leidenschaftlicher Bemühungen auf beiden Seiten in den Schlussminuten blieb es beim Unentschieden, das dem Spielverlauf durchaus entsprach.

BSG Pneumant Fürstenwalde – FV Erkner 1920 II 3:1

In Fürstenwalde sahen die 47 Zuschauer eine kontrollierte Vorstellung der Hausherren. Die BSG Pneumant Fürstenwalde ging in der 23. Minute durch Willi Sette mit 1:0 in Führung. Kurz vor der Pause, in der 42. Minute, erhöhte Chris Thieme auf 2:0, was den Gastgebern Sicherheit gab. Im zweiten Durchgang schien die Partie nach dem Treffer von Jason-Ben Kirchner in der 67. Minute zum 3:0 entschieden. Zwar antwortete der FV Erkner 1920 II postwendend in der 68. Minute durch den 3:1-Anschlusstreffer von Maximilian Marschner, doch Pneumant ließ sich den Heimsieg in der verbleibenden Zeit nicht mehr nehmen.

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