– Foto: Hannes Blank

KSC gelingt souveräner 4:0-Auswärtssieg

SC Sand II klar unterlegen / Konrad-Elf nur einen Punkt unter dem Spitzenreiter

Der KSC hat nur eine Woche nach der knappen Niederlage gegen den TSV Jahn Calden in die Erfolgsspur zurückgefunden. Die Mannschaft hat nach dem Sieg in Willstätt nur einen Zähler weniger als der Spitzenreiter aus der Nähe von Kassel.

SC Sand II
0:4
Karlsruhe


Die Gastgeberinnen ließen in den ersten 10 Minuten die KSC-Elf nicht in ihr Spiel bringen. Doch als dann die Karlsruher Stürmerin Melissa Zweigner-Genzer den Ball auch nach einem Abpraller wieder nicht im Kasten des SC Sand unterbringen konnte, ärgerte sich die 29-Jährige zwar deutlich, doch für ihre Mannschaft war der Knoten geplatzt. Schlussendlich sollte es im Willstädter Ortsteil Sand schließlich 4:0 stehen, und das war schon das Ergebnis zur Pause.

In der 13. Minute ließ ein tornaher Freistoß, ausgeführt von Selina Häfele, die Gastmannschaft weit nach vorne aufrücken. KSC-Spielerin Lisa-Marei Halm traf den Ball per Kopf und damit den linken Innenpfosten und sorgte so für die 1:0-Führung. Deja-Vu nur fünf Minuten später, wieder donnerte Lisa-Marei Halm den Ball, der von Selina Häfele aus derselben Richtung kam, per Kopf in das gegnerische Tor. Einziger Unterschied: eine SCS-Abwehrspielerin rettete auf der Torlinie. Nur weitere 4 Minuten später ein Treffer durch KSC-Linksaußen Anna Rogée, Pia Nagel war die Vorlagengeberin gewesen. Ihre Mannschaftskollegin Nele Schomaker sah in der 30. Minute eine Lücke in der tief stehenden Sander Abwehr, schoss und machte das 3:0. Pia Züfle spielte in der 37. Minute zwei SC-Defensivspielerinnen aus und traf zum 4:0. Die Gastgeberinnen hatten über die gesamten 90 Minuten kaum Torchancen. Die beste Möglichkeit offenbarte sich bei einem Freistoß in der 55. Minute, doch die Sander Schützin schoss den Ball über den KSC-Kasten hinweg. In der zweiten Halbzeit tauchten die KSC-Mittelfeldspielerinnen Nele Schomaker und Debora Vinci immer wieder aussichtsreich vor dem Gästekasten aus, ihnen fehlte aber das letzte Quäntchen Glück für einen Treffer. "Und hat das frühe Tor des KSC das Genick gebrochen", sagte SCS-Trainer Benjamin Bücheler nach dem Spiel. Seine Mannschaft wird es mit der am 25. Oktober gezeigten Leistung schwer haben, die Hinrunde unter den besten vier Teams zu beenden. Nächster Gegner für Sand ist Aufsteiger Kickers Offenbach, die sich inzwischen besser in der Liga zurechtfinden als noch zu Beginn der Saison.
Aufrufe: 027.10.2020, 16:54 Uhr
Hannes BlankAutor

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