Darauf hoffen alle Fußballinteressierten: Packende Zweikämpfe und reichlich Zuschauer am Seitenrand.
Darauf hoffen alle Fußballinteressierten: Packende Zweikämpfe und reichlich Zuschauer am Seitenrand. – Foto: Foto Pfeifer

So planen die Heidelberger Klubs

Heidelberger Kreis +++ Training ist wieder erlaubt +++ Viele, aber nicht alle nehmen das Angebot wahr

Dieses Mal lagen die Fußballschuhe ungefähr zweieinhalb Monate unberührt in den Sporttaschen. Davor waren es über vier Monate und letztes Frühjahr rund zwei Monate. Aktuell bahnt sich die dritte längere fußballfreie Zeit dem Ende zu. Viele Klubs trainieren schon wieder, in 20er Gruppen und mit negativem Corona-Test, vollständiger Impfung oder Genesung nach einer Erkrankung ist das erlaubt.

Das sagen die Vereinsvertreter dazu.

Manuel Wengert (Trainer des Landesligisten SG HD-Kirchheim):

Vor anderthalb Wochen waren wir das erste Mal auf dem Platz. Dabei haben wir ein Eck gespielt und einfach ein bisschen gekickt. Ab dieser Woche gibt es Laufpläne für die Jungs, die sie eigenständig einhalten sollen, denn sobald wir mit der Vorbereitung starten, will ich die Zeit auf dem Platz nutzen. Einen klaren Startzeitpunkt haben wir noch nicht, ich bin aber optimistisch, dass es bald soweit ist. Dafür liegen die Pläne in der Schublade und sobald weitere Lockerungen kommen, bei denen wir nicht für jedes einzelne Training testen müssen, legen wir los.

Benjamin Schneider (Trainer des Landesligisten VfB St.Leon):

Wir haben jeden Donnerstag ein Online-Training gemacht. Mittlerweile sind die Jungs aber nicht mehr aufzuhalten, sie wollen auf den Platz. Das haben wir letzten Donnerstag das erste Mal gemacht und das wollen wir im wöchentlichen Rhythmus so beibehalten, um ein bisschen Frische und Fitness zu gewinnen. Mitte Juni möchten wir das Ganze auf zwei Trainingseinheiten pro Woche steigern und vielleicht kann die Runde ja Mitte August beginnen. Der Vorbereitungsplan samt Testspielen steht jedenfalls. Ob dann alles so kommt, ist natürlich von der Politik abhängig.

Jens Großmann (Trainer des Landesligisten FC Bammental):

Am 27. Juni wollen wir mit der Vorbereitung starten. Großzügig gerechnet hätten wir von da an sieben bis neun Wochen Vorbereitung bis zum Punktspielstart. Dieser abgesteckte Rahmen ermöglicht uns auf die lange Pause besser einzugehen und flexibel auf äußere Einflüsse zu reagieren. Im Vorfeld erhalten die Jungs einen dreiwöchigen individuellen Trainingsplan. Aktuell trainieren wir nämlich nicht auf dem Platz, denn Testungen dafür sind auf Dauer keine Lösung für die Vereine.

Uli Brecht (Trainer des Landesligisten ASC Neuenheim):

Letzten Dienstag und Donnerstag haben wir die ersten Trainings absolviert und das bereits mit unserem neuen Kader und tagesaktuellem Corona-Test. Das wollen wir die kommenden beiden Wochen so beibehalten, dann eine kleine Pause einschieben und schauen, was der Rahmenterminkalender vorgibt. Die Vorbereitung und Testspiele sind fix und terminiert, aber alles unter Vorbehalt auch mit Blick auf den möglichen Pokalstart.

Felix John (Trainer des Landesligisten FT Kirchheim):

Momentan haben die Jungs noch „Sommerpause“, ein Platztraining findet nicht statt. Diese Woche startet der individuelle Laufplan und Ende Juni wollen wir mit der Vorbereitung beginnen. Bis dahin heißt es aber noch abzuwarten, da zu Vieles ungewiss ist. Derweil ist unsere Kaderplanung schon recht weit vorangeschritten, sogar nahezu abgeschlossen.

Björn Laier (Trainer des A-Ligisten SG Dielheim):

Wir haben noch nicht angefangen. Die Jungs brennen aber natürlich und wollen unbedingt loslegen. Vorerst müssen wir uns noch gedulden und hoffen, dass vielleicht bis Mitte Juni weitere Lockerungen kommen. Den Vorbereitungsstart habe ich auf Anfang Juli terminiert und rechne mit dem Beginn der Saison Anfang September.

Aufrufe: 03.6.2021, 10:30 Uhr
red.Autor

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