Brachstedt feierte seinen Siegtorschützen, Besart Konxheli. Fotos: Rinke
Brachstedt feierte seinen Siegtorschützen, Besart Konxheli. Fotos: Rinke

Konxheli schießt Brachstedt zum Titel

Der Landesligist verteidigt die Hallenmeisterschaft +++ Günthersdorf knapp geschlagen

Der neue Hallenmeister des Saalekreises ist der alte - Blau-Weiß Brachstedt hat am Samstagabend seinen Titel in der Merseburger Rieschmühlenhalle verteidigt. Blau-Weiß Günthersdorf musste sich im Endspiel denkbar knapp mit 0:1 geschlagen geben. Den Siegtreffer besorgte Brachstedts Bester.

Unter vielen guten Fußballern in der Endrunde stach Besart Konxheli noch einmal heraus. Acht Treffer erzielte der Zehner der Brachstedter, schoss sich damit zum Titel des besten Turnierschützen und des besten Spielers und seine Mannschaft zum Sieg.


Günthersdorf (blau-weiß) scheiterte erst im Finale.

Bitter für Finalgegner Günthersdorf: Der Kreisoberligist gewann auf dem Weg durch die Vor- und Zwischenrunde bis zum Finale der Endrunde alle 14 Spiele! Im Halbfinale wurde IMO Merseburg II mit 2:1 geschlagen, in der Gruppenphase unter anderem Landesligist SV Braunsbedra (1:0). Auch im Endspiel hatte Günthersdorf Chancen, um das Duell für sich zu entscheiden. Sebastian Hoffmann traf kurz vor Konxhelis Siegtor nur den Brachstedter Pfosten.

Hinter den Finalisten reihte sich Merseburgs Reserve auf dem 3. Platz ein. Im kleinen Finale gegen Braunsbedra schossen Martin Kubisch und Denny Scharf den Landesklassisten zum Bronzerang. Für Braunsbedra blieb an diesem Abend nur die Erkenntnis, dass die Endrunde für den Landesligisten und Mitfavoriten alles andere als erfolgreich lief. Ein Sieg - mit 7:0 gegen Roßbach dem höchsten der Endrunde - standen vier Spiele gegenüber, die die Schwiecker-Elf nicht für sich entscheiden konnte.

Die Roßbacher feierten ihre Finalteilnahme mit dem 5. Platz. Der Kreisklassist war der Underdog des Turniers und ließ dabei noch drei Teams hinter sich. Darunter die Vertretung der SG Eisdorf, die in der Endrunde der Hallenkreismeisterschaft negativ auf sich aufmerksam machte. Schon das erste Duell gegen Braunsbedra wurde hitzig geführt, aber der negative Höhepunkt war das Duell gegen Roßbach. Zahlreiche Platzverweise und zwei Rote Karten machen deutlich, wie viel Unruhe in diesem Spiel steckte. Zur Siegerehrung fehlte von den Eisdorfern dann auch jede Spur.


Schon im ersten Duell zwischen Eisdorf (grün) und Braunsbedra wurde es hitzig.

Aufrufe: 8.2.2014, 22:06 Uhr
Thomas RinkeAutor

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