Logo-Battle 3 - "Türme, Formen und Kontraste"

ABSTIMMUNG UND WAPPENKUNDE: +++ Wir suchen das beste Wappen Mittelhessens +++ Letztes Halbfinale +++

Und nach ein paar Tagen Ruhe vor all den Logos nun die letzte Vorrunde. 10 Finalisten stehen schon fest, wir suchen aus den letzten 20 übrig gebliebenen Teams des Halbfinales nun noch fünf, dann ist die Endrunde komplett. Hier im Artikel findet ihr wiederum alle Infos zu allen oben im Bild aufgeführten 20 Logos. Wie abstimmen? Auf unserer Facebookseite FuPa Mittelhessen könnt ihr unterhalb des Artikelteasers einen oder mehrere Likes bei den von euch geliebten Logos setzen. Die 5 Logos mit den meisten Likes kommen ins Finale. Nun zu den Beschreibungen, und bitte nicht zu ernst nehmen ;-)

Barockstadt Fulda-Lehnerz: Fusion? Dann muss auch das Wappen dran glauben. Ein halber Vogel, ein Turm, batz, fertig :-)

Viktoria Neuenhaßlau: Schwarz-Weiß brutal: je nach Hintergrund wechseln Ball und Schrift die Farbe. Man kommt sich fast vor wie bei Optische-Täuschungs-Übungen.

VfL Biedenkopf: Ein Schloss mit einem schönen kleinen Badesee vornedran. Doch Vorsicht, lieber nicht die Füße zu tief reinstrecken, denn im See lebt ein Wesen, das ihn fast komplett ausfüllt. Loch Ness ist nix dagegen!

TSV Höchst: Ähnliches Spiel wie bei Neuenhaßlau, nur in Blau-Weiß. Ein Experiment mit Spielgelkontrasten.

SV Bernbach: Tradition seit 1919. Der Ball zeigt es an, in Bernbach ist Feuer drin, Schwarz und Rot als Farbkombi strahlt etwas Düsteres, Starkes aus. Ein satter Kontrast, ohne große Spielereien.

SG Trohe/Alten-Buseck: 2 Wappen, ein Kleeblatt, ein Fußball und unterschiedliche Schriftgrößen- und Fettungen: Bei der SG Trohe/Alten-Buseck ist auf dem Logo ganz schön was los, dazu in der ungewöhnlichen Farbkombination rot-grün.

FV Stierstadt: Stierstadt, Mond und Sterne. Ein nicht alltägliches Logozentrum. Kein Ball, kein Tier, keine Buchstaben. Alles relevante Drumherum. Und wir haben recherchiert: Das "Stier" in Stierstadt geht wohl nicht auf das Tier, sondern auf das "Gestirn" am Himmel zurück. Die Farben auf die damalige Zugehörigkeit zu Mainz.

SG TSG Wehrheim/Pfaffenwiesbach: Wo fängt man an? Ein Kreuzwappen, doppelt umrahmt, ein Schriftzug, dazu ein kunstvoll teilgeschälter Apfel, an dem zwei goldene Löwen nagen. Interessant!

Eintracht Feldberg: Nein, das ist keine Ruhrgebietsromantik! Im Zentrum des schwarz-grün-weißen Logos steht die Station oben auf dem Großen Feldberg. Bei genauem Hinsehen sieht man es ganz gut, vorausgesetzt, man war schonmal ganz oben im Taunus ...

KSG Wüstwillenroth/Lichenroth: Eigentlich ist das Wappen rund, der komplette KSG-Name bildet kunstvoll den Rand. Innen wird es dann wortwörtlich schräg. Ein schiefes Fünfeck bildet eine sehr spezielle innere Logoform, auf die erneute Nennung der Ortsnamen hätte man evtl. aus Übersichtsgründen verzichten können.

FSG Kirtorf: Ein balzender Auerhahn? Nein, auf dem Kirtorfer Wappen ist etwas gänzlich anderes zu finden: Der goldene Landgrafenhelm mit Hörnern, die wiederum von golden Birkenblättern gesäumt sind. Joa. Dieses Mal übrigens in der Zebra-Variante und dezenter, fett und bunt nochmal später ;-)

FSV Buchenau: Das Logo ist irgendwie kultig, weil gleichzeitig so altbacken und etwas naiv gezeichnet, dass es schon wieder cool ist. Sei es der Punkte-Ball, das Fähnchen oder die angedeutete Lahn. Vielleicht liegt hier auch eine Aussage zugrunde: "Schieß den Eckball nicht so weit, sonst liegt er am enderen Lahnufer". Seit 1921 sind die Kicker im Kreis Biedenkopf aktiv.

SV Schwalheim: Und schon wieder fragt man sich: Was bitte ist das auf dem Logo und was hat das mit Fußball zu tun. Die Antwort lautet auch hier: Nichts! Es ist auch kein Pilz oder Kletterturm. Kenner des Bad Nauheimer Umlands wissen die Antwort längst: In Schwalheim befindet sich der Sauerbrunnen. In einer Neufassung ist er dort seit 1927 zu sehen.

SV Büches: Das Wappen des SG-Teilvereins (gemeinsam mit Rohrbach eine SG) zeigt....ja, auch hier schwierig. Es geht direkt auf das Wappen der Herren von Büches zu Lindheim zurück und zeigt einen vierbeinigen Feuerbock.

SV Seemental: Vom Stil her ebenfalls etwas Besonderes. Man denkt irgendwie zunächst an Arzneien und Krankenhäuser, aufgrund der feinen linien und des vielen Weiß. Nur ganz schwach sind in der Mitte drei Blumen / Sterne und ein Löwe angedeutet.

TSV Kirchhain: Jetzt der bunte Landgrafenhelm. Deutlich größer als im Kirtorfer Logo, in der Mitte der Hörner dafür ein gelbes K. Die Helmherkunft ist deutlicher.

TSV Vonhausen: Gitarrenspieler lässt dieses Logo mit der Zunge schnalzen - oder zum Gitarrenkoffer greifen. Denn die Büdinger B-Ligisten sind die einzigen mittelhessenweit, deren Logo die ideale Plektrumform aufweist. Vielleicht eine Idee für den Fanshop ;-)

ESV Herborn: stilisierter Adler, Lorbeeren - in Herborn setzt man auf klassische Erfolgssymbole. Die Form außen auffällig anders.

SG Rosphe: Die Spielgemeinschaft macht es übersichtlich. Beide Wappen mit Namen im Gesamtlogo, aber klar strukturiert. Lustig allerdings: Oben steht Unterrosphe und unten Oberrosphe. Aber vielleicht ist das ja sogar Absicht eines humorvollen Designers gewesen ...

FC Cleeberg: Ein Turm zu Beginn, und ein Turm zum Schluss. Im Gegensatz zu Fulda-Lehnerz nimmt der Turm hier das komplette Logo ein, flankiert von glücksbringenden Kleeblättern. Die panafrikanischen Farben gelb-rot-grün sind selten auf hiesigen Wappen zu finden und verleihen dem Logo in Kombination mit dem Gesamtdesign etwas leicht Comichaftes. Die Cleeberger haben übrigens den Verbandsliga-Turm diesen Sommer erklommen, befinden sich jedoch in Abstiegsnöten.

Hier gelangt ihr auf direktem Wege zur Abstimmung :-) Mehrfachstimmen (also für verschiedene Logos) sind möglich! Die Abstimmung geht bis morgen, Freitag, 16 Uhr.

Aufrufe: 028.1.2020, 13:19 Uhr
Dennis BellofAutor

Verlinkte Inhalte