2026-05-15T09:36:57.455Z

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SG Aying/Helfendorf benötigt noch einen Punkt – sonst droht die Relegation

Zugspitz-Kreisliga 1

von Umberto Savignano · Heute, 15:31 Uhr · 0 Leser
Pleite in Peiting: Torjäger Jakob Lechner (l.) und die SG Aying/Helfendorf kassieren am vorletzten Spieltag eine 0:5-Niederlage.
Pleite in Peiting: Torjäger Jakob Lechner (l.) und die SG Aying/Helfendorf kassieren am vorletzten Spieltag eine 0:5-Niederlage. – Foto: Patrick Rohrmoser
Die Spielgemeinschaft Aying/Helfendorf empfängt am Samstag den Drittletzten TSV Burggen/Bernbeuren zum Showdown. Der TSV Murnau II liegt im direkten Vergleich vorne und greift zeitgleich beim MTV Berg an.

Die SG Aying/Helfendorf hat alles selbst in der Hand, trotzdem könnte der Kampf um den Verbleib in der Zugspitz-Kreisliga 1 zur Zitterpartie werden: Ein Heimsieg am Samstag (15 Uhr) im letzten Punktspiel gegen den Drittletzten TSV Burggen/Bernbeuren würde der Mannschaft von Trainer Thomas Dötsch zum direkten Klassenerhalt reichen, sollte der aber nicht gelingen, droht die Relegation. Nur einen Punkt Vorsprung haben die Fußballer aus Aying und Helfendorf vor dem TSV Murnau II, der im direkten Vergleich vorne liegt und der nach sechs Siegen aus den jüngsten sieben Partien zeitgleich beim MTV Berg zum Angriff aufs rettende Ufer bläst.

Die Chance auf die vorzeitige Rettung verpasste die Spielgemeinschaft am vergangenen Wochenende deutlich: Statt des dafür erforderlichen Sieges beim Tabellenvierten TSV Peiting setzte es eine 0:5-Schlappe. Wobei laut Helfendorfs Abteilungsleiter Hermann Mayerl das Ergebnis „vielleicht einen Tick zu hoch“ war: „Wir sind in der ersten und Anfang zweiten Halbzeit ein paar Mal gefährlich aufs Tor gekommen.“ Hätte sein Team eine dieser Chancen genutzt, wäre es womöglich anders ausgegangen, denn lange stand es nur 1:0 durch Benedikt Multerers Treffer (16.).

„Am Schluss hat in der Wärme die Kraft gefehlt, und offen gesagt, haben wir auch geschaut, dass sich keiner mehr wehtut, denn das letzte Spiel ist wichtig“, erklärt Mayerl, warum Peiting gegen Ende durch Florian Meier (67.), Multerer (76.), Marius Klein (90., Foulelfmeter) und Matthias Lotter (90.+2) erhöhte. „Ergebniskosmetik war nicht das Ziel und wir waren auch auf der Bank nicht so gut besetzt, haben sogar unseren ehemaligen Torwart Sebastian Bauer eingewechselt.“ Dass der 33-jährige Keeper für Stürmer Benedikt Wohlschlaeger (82.) kam, belegt die Personalnot.

„Wir hoffen, dass es nächste Woche besser ausschaut“, setzt Mayerl zu Hause auf mehr Optionen, wobei die Schulferien die Situation nicht begünstigen. Gegenüber dem Peiting-Spiel fehlt Leon Paus (Urlaub). „Und unser Glücksbringer ist wieder nicht dabei“, so Mayerl mit Blick auf Dominik Höckers Abwesenheit. Bei den sechs Einsätzen des 38-Jährigen gewann die SG viermal, zweimal gab es ein Remis. Allein bei der Serie von vier Siegen vor dem Peiting-Spiel war der Defensiv-Routinier dreimal mit von der Partie.

Doch trotz des Fehlens von Höcker und trotz des Umstands, dass die SG das Hinspiel in Bernbeuren mit 1:3 verlor („ein fürchterliches Fußball-Spiel“) zeigt sich Mayerl zuversichtlich: „Wir müssen einfach gewinnen. Und ich bin sicher, dass wir das daheim schaffen.“ Dabei hofft er auch auf die Unterstützung der Anhänger, von denen einige sogar in Peiting mitfieberten: „Großen Dank an alle Auswärtsfans. Sie sollen bitte auch zum letzten Spiel kommen.“ (um)