
Haar/Grasbrunn hatte sich hervorragend eingestellt. Doch die Titelanwärterinnen zeigten Moral und holten noch einen Punkt.
„Die hatten sich hervorragend auf uns eingestellt“, zollte Andreas Hummel dem Gegner SG Haar/Grasbrunn nach dem 2:2 (1:2) Respekt. Der Co-Trainer der Fußballerinnen aus Aßling und Grafing war deshalb nicht unzufrieden mit dem Resultat, auch wenn auf dem Weg zum anvisierten Bezirksliga-Titel nur ein einzelner Zähler heraussprang.
Denn Haar ging früh in Führung (5.). „Gleich der erste Schuss war drin“, so Hummel, „kann passieren“. Als hätten er und Trainer Rainer Huber es geahnt, hatten sie ihr Team vorab bereits auf diese Situation eingestellt. „Weiter Gas geben. Wir haben gut dagegengehalten.“ Auch wenn die Gäste „gut in die Zweikämpfe“ gegangen seien, schafften die Gastgeberinnen auf dem Bixe schnell den Ausgleich. Sandra Moleh nutzte einen Nachschuss zum 1:1 (14.).
Wie Haar erneut in Führung (22.) ging, entlockte Hummel ein Kompliment: „Das war hervorragend ‘rausgespielt.“ Wie so oft in der jüngsten Vergangenheit wurde die SG Aßling/Grafing nach dem Seitenwechsel besser, effektiver. „Es wäre sogar mehr drin gewesen, als das 2:2 (82.) von Sandra Funkenhauser“, so der SG-Coach. Denn Kathi Kraus war vom Spiel der Zweiten aus München nach Aßling geeilt „und setzte gute Impulse“. Franzi Wieser gab eine agile, emsige Flügelstürmerin, und Maria Riedl brachte immer wieder „geile Steckpässe“. Hummels Bilanz: „Mit dem Unentschieden dürfen wir zufrieden sein.“