
Sandra Moleh will trotz Zehenbruch spielen, wenn Tabellenführer SG Aßling/Grafing am Freitagabend auf die SG Neubeuern/Rohrdorf-Thansau trifft.
Als Tabellenführer tritt die SG Aßling/Grafing heute Abend (19.30 Uhr) beim Schlusslicht der Bezirksliga 01 in Neubeuern an. Wenngleich Rainer Huber, Coach des Spitzenreiters, davor warnt, die SG Neubeuern/Rohrdorf-Thansau zu unterschätzen, gibt er zu: „So viel Arroganz darf sein – ein Dreier ist Pflicht.“
Kein Wunder, blickt man auf die Saisonbilanz. Neubeuern hat die löchrigste Abwehr, 23 Gegentreffer in acht Spielen sind vielsagend. Die gleiche Anzahl hat die SG Aßling/Grafing vorzuweisen, allerdings als geschossene Tore. „Die haben gegen uns also nichts zu verlieren, das wird schwer“, mutmaßt Huber. Er befürchtet: „Das wird wohl eher zach als schön.“ Auch wenn man gut aufgestellt antreten könne.
Dass bei den Gästen die Einstellung stimmt, verdeutlicht Goalgetterin Sandra Moleh. Sie will trotz Zehenbruchs spielen, sagt der Coach. „Sie ist so was von ,on fire‘. Die marschiert ohne Ende.“ Beste Voraussetzung für den nächsten Dreier und Verteidigung von Rang eins.