Rafael Hermida übernimmt die SG 2000 Eschelbach zur neuen Runde.
Rafael Hermida übernimmt die SG 2000 Eschelbach zur neuen Runde. – Foto: Beatrice Geier

Trainerwechsel im Sommer

Kreisklasse A Sinsheim +++ Die SG 2000 Eschelbach stellt sich neu auf

Bei der SG 2000 Eschelbach gibt es nach dieser Saison einen Wechsel auf der Kommandobrücke. Der derzeitige Cheftrainer Julian Bauer tritt aus beruflichen Gründen kürzer und fokussiert sich auf sein Referendariat als angehender Lehrer. "Darauf will ich mich konzentrieren, ab September startet dafür das entscheidende Schuljahr mit Prüfungen und Lehrproben", sagt Bauer.

Seine Tätigkeit als Sinsheimer Stützpunkttrainer wird er aber weiterhin ausführen. Bis zum Ende der aktuellen Saison will er das Maximum mit seinen Eschelbachern erreichen, dazu soll in erster Linie eine bessere Rück- als Vorrunde zählen.

Die Verantwortlichen haben sich in den vergangenen Wochen um einen Nachfolger bemüht, der mittlerweile feststeht. Rafael Hermida heißt der neue Mann und ist im Sinsheimer Kreis kein Unbekannter. Zuletzt coachte der 53-Jährige den TSV Dühren von 2017 bis ins Spätjahr 2019. "Vor knapp drei Wochen hat die SG mich kontaktiert und wir befanden uns vom ersten Gespräch an auf einer Wellenlänge. Ich habe mir selbst gedacht, das passt, das musst du machen", spricht Hermida über die unkomplizierten Verhandlungen und seine schnelle Zusage.

Ein weiterer positiver Aspekt ist der kurze Anfahrtsweg von seinem Wohnort Rettigheim, außerdem hat ihn der Sinsheimer Kreis gereizt. "Ich hätte letztes Jahr auch in die Heidelberger A-Klasse gehen können, das wollte ich aber nicht machen", konstatiert er. Eschelbach kennt er noch aus seiner aktiven Zeit, als Spielertrainer der SG Horrenberg hat er sich vor über 20 Jahre packende Landesliga-Duelle mit der SG geliefert. "Später habe ich Eschelbach auch immer aus der Ferne beobachtet, als ich Trainer in Dühren und Michelfeld war und muss sagen, dass dort vieles sehr gut gestaltet wurde."

Für die Rückrunde wünscht er dem Team gutes Gelingen und drückt die Daumen: "Ich habe mir auch schon zwei Spiele angeschaut und würde mich freuen, wenn Julian uns als Spieler erhalten bliebe", hält Hermida viel von aktuellen Eschelbacher Trainer.

Auf seinen Amtsantritt im Juli freut sich der ehemalige Klasse-Stürmer schon jetzt: "Mich reizt der Verein und ich bin hoffnungsvoll gestimmt."

Aufrufe: 028.2.2022, 12:30 Uhr
red.Autor