2026-04-08T12:04:42.690Z

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SFS: Georg verlängert bis 2028 -  Michaty verstärkt sportliche Führung

Sportfreunde Siegen stellen Weichen für die Zukunft

von red · Heute, 13:38 Uhr · 0 Leser
Matthias Georg (rechts) und Nico Michaty
Matthias Georg (rechts) und Nico Michaty – Foto: Sportfreunde Siegen

Regionalligist Sportfreunde Siegen setzt auf Kontinuität: Der Vertrag von Geschäftsführer Matthias Georg wurde vorzeitig verlängert. Damit schafft der Verein frühzeitig Planungssicherheit im sportlichen Bereich und stellt die Weichen für eine nachhaltige sowie erfolgreiche Zukunft. Georg bleibt neben dem Sport auch gesamtverantwortlich für die Bereiche Finanzen, Marketing, Sponsoring.

Zugleich haben die Sportfreunde eine weitere wichtige personelle Entscheidung getroffen: Nico Michaty übernimmt die Position des Sportdirektors und arbeitet eng mit Georg, Cheftrainer Boris Schommers sowie Chefscout Adam Matuschyk zusammen.

Der in Siegen geborene Michaty bringt umfangreiche Erfahrung aus dem deutschen Fußball mit. Er war unter anderem Co-Trainer in der Fußball-Bundesliga bei Hannover 96 und dem VfL Bochum sowie Cheftrainer mehrerer Regionalligisten, zuletzt bei Fortuna Düsseldorf II. Die Regionalliga kennt er bestens und verfügt über ein starkes Netzwerk. Der studierte Diplom-Sportwissenschaftler und Inhaber der UEFA Pro-Lizenz hat zudem als Leiter die Nachwuchsleistungszentren bei Hannover 96 und dem FSV Frankfurt geführt. In den neunziger Jahren trug er als Spieler mehrere Jahre der Trikot der Sportfreunde Siegen.

Roland Schöler, 1. Vorsitzender:

„Ich freue mich, dass wir mit Matthias vorzeitig verlängern konnten und mit Nico Michaty einen weiteren echten Siegerländer mit viel Expertise dazu bekommen. Wir sehen, wie breit das Aufgabenfeld in der Regionalliga ist und welchen Ausbau wir in der Infrastruktur vorantreiben. Daher sind wir der Empfehlung von Matthias Georg gefolgt und haben mit Nico die passende Lösung für die Position des Sportdirektors gefunden.“

Matthias Georg, Geschäftsführer:

„Ich fühle mich in Siegen pudelwohl und habe weiterhin das klare Ziel, den Club strukturell nachhaltig aufzustellen. Für uns ist es deshalb der logische nächste Schritt, noch mehr Zeit und Manpower in den sportlichen Bereich zu investieren. Dass mit Nico ein weiterer Siegerländer hier Herzblut einbringen wird, freut mich riesig. Wir stehen schon länger in einem sehr guten Austausch und haben gemerkt, dass unsere Vorstellungen sehr gut zusammenpassen. Jetzt ist für beide Seiten der richtige Zeitpunkt gekommen. Gemeinsam mit Boris Schommers, seinem Trainerteam und Chefscout Adam Matuschyk wollen wir die positive Entwicklung weiter vorantreiben.“

über die Beweggründe, in Siegen zu bleiben

Da musste ich nicht lange überlegen. Meinen Vertrag haben wir in einem Aufwasch mit der Verpflichtung von Nico verlängert. Er wäre im April nächsten Jahres, mitten in der Saison, ausgelaufen. Wir haben als Team sehr viel vor und wollen mit entsprechenden Voraussetzungen in die neue Spielzeit starten. Wir wollen keinen Status Quo erhalten, sondern uns weiterentwickeln und nach vorne kommen.

…die Unterstützung durch einen Sportdirektor

Für mich persönlich als auch für den Verein sind das sehr gute Nachrichten. Wenn man ehrlich ist, kann die Arbeit bei einem Regionalligisten auf diesem Niveau nicht alleine verrichtet werden. Es ist von unschätzbarem Wert, gewisse Dinge an eine Person abgeben zu können, die ich kenne und der ich vertrauen kann. Nico bringt eine hohe Loyalität mit, eine hohe Fachexpertise und hat dazu noch eine regionale Verbundenheit zum Verein. Wir haben Anfang April, es geht schnell in die heiße Phase. Es liegt viel Arbeit vor ihm und uns gemeinsam mit dem Trainerteam und unserem Chefscout Adam Matuschyk.

Nico Michaty, Sportdirektor:

„Die Gespräche mit Matthias waren von Anfang an sehr offen und vertrauensvoll. Ich habe die Entwicklung der Sportfreunde Siegen in den vergangenen Monaten intensiv verfolgt und sehe großes Potenzial. Ich freue mich auf die Arbeit mit der Mannschaft und auf die enge Zusammenarbeit mit Trainer Boris Schommers, den ich seit vielen Jahren kenne und schätze. Gemeinsam wollen wir den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen."

über die Entscheidung für SFS

Ich bin wenige hundert Meter von hier im Jung-Stilling-Krankenhaus geboren, habe viele Jahre selbst im Leimbachstadion spielen dürfen. Es ist wie nach Hause kommen. Ich habe die Sportfreunde immer verfolgt und mich bewusst gegen andere Optionen entschieden. Ich sehe sehr viel Potenzial und möchte mit anpacken, den Weg mit den Sportfreunden mitgehen.

…die ersten Aufgaben

SFS spielt eine sehr gute Saison als Aufsteiger, ein gutes Fundament wurde bereits gelegt. Zunächst gilt es, den Verein von innen kennenzulernen: Mannschaft, Trainer, Betreuer, Mitarbeiter. Um gezielt weitere Schritte gehen zu können, möchte ich die Menschen vorher bei ihrer täglichen Arbeit kennenlernen und im Verein ankommen.

…den Posten des Sportdirektors

Schon als Trainer war ich immer viel in die Kapderplanung mit eingebunden, die Arbeit hat mir immer viel Spaß gemacht. Aktuell reizt es mich gar nicht so sehr, jeden Tag auf dem Trainingsplatz zu stehen. Während meiner Zeit in den NLZs von Frankfurt und Hannover habe ich bereits eine Vorstufe zu der Position des Sportdirektors bekleidet, möchte meine Erfahrung in diesen Bereichen jetzt bei den Sportfreunden einbringen und mein Netzwerk nutzen. Darin sehe ich eine meiner Stärken und freue mich auf die Zusammenarbeit in meiner Heimat.

…den Alltag als Sportdirektor

Der Plan sieht natürlich vor, nah an der Mannschaft zu sein. Ich möchte sie beim Training und bei Ligaspielen begleiten. Daneben gilt es, auch auf dem Markt nah dran zu sein und den Kontakt zu Beratern zu pflegen.

…den Fokus seiner Arbeit

Die Kaderplanung ist ein zentraler Baustein meiner Arbeit. Wir wollen aber auch die sportlichen Strukturen weiter vorantreiben und die Verzahnung zur Jugend, Hand in Hand mit dem Scouting, noch enger ziehen. Das ist ganz wichtig: Wir arbeiten als Team in enger Zusammenarbeit mit Matthias Georg, Boris Schommers und Adam Matuschyk. So können wir viele Fäden dichter ineinanderpflechten, als das zuvor möglich gewesen wäre.