2026-03-11T14:31:18.301Z

Vereinsnachrichten

SF Siegen und TuS Ferndorf sammeln Tore für den guten Zweck

von Isaija Zecevic · Gestern, 06:31 Uhr · 0 Leser
Die Sportfreunde Siegen unterstützen die Caritas-Aktion.
Die Sportfreunde Siegen unterstützen die Caritas-Aktion. – Foto: Sportfreunde Siegen

Die Sportfreunde Siegen engagieren sich lgemeinsam mit dem heimischen Handball-Zweitligisten TuS Ferndorf für den guten Zweck. Zusammen unterstützen die beiden Vereine das Beratungszentrum „Hörst du mich?“ des Caritasverbandes in Südwestfalen mit einer besonderen Spendenaktion.

Das Prinzip der sogenannten Torwurf-Schuss-Aktion ist schnell erklärt: Für jedes Heimspieltor können die Sportfans beider Vereine eine Spende für den guten Zweck leisten und so das Beratungszentrum unterstützen. Die Einrichtung hilft Kindern und Jugendlichen, deren Eltern lebensbedrohlich erkrankt sind, und ist dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Gleichzeitig verbindet die Aktion Handball und Fußball in der Region und bietet allen Fans die Möglichkeit, sich direkt einzubringen. Der Startschuss fiel am 25. Februar beim Heimspiel des TuS Ferndorf gegen den HC Oppenweiler/Backnang. Die Ferndorfer gewannen die Partie mit 28:23 – und legten damit mit 28 Heimspieltoren den Grundstein für die Spendenaktion.

Am Freitag, 13. März, folgt nun der zweite Höhepunkt der Aktion. Dann wollen die Sportfreunde Siegen im Regionalligaspiel gegen den Wuppertaler SV im Leimbachstadion punkten – und gleichzeitig weitere Tore für den guten Zweck erzielen. Die 28 Heimspieltore der Handballer werden dabei mit den Treffern des Regionalligisten addiert und anschließend in eine Spende umgewandelt. Die Höhe der Spende bestimmt jeder Unterstützer selbst.

Wir freuen uns riesig auf die Aktion“, sagt Christoph Eich, der als Fundraiser des Caritasverbandes die Idee zur sportlichen Spendenaktion hatte. „An beiden Spieltagen sind wir mit unserem ‚Hörst du mich?‘-Stand und dem gesamten Team vor Ort, verteilen Teilnahmekarten und hoffen auf möglichst viele Unterstützende.“

Alle Einnahmen fließen direkt in die kostenfreie Beratung, Begleitung und Unterstützung betroffener Familien. Katharina Jung, Leiterin von „Hörst du mich?“, betont: „Wir hoffen auf eine starke Unterstützung aus der Region, denn gemeinsam setzen wir ein sichtbares Zeichen für Solidarität und Hilfsbereitschaft.“