Symbolfoto: Patrick Seeger
Symbolfoto: Patrick Seeger

Unmut wegen Urteil bei den Kreisliga-Trainern

Torjäger Patrick Goebel trifft vierfach +++ FC Rimsingen steckt in schwieriger Phase

Der vierfache Goebel, gemeinsames Räsonieren in Buchenbach und Neuigkeiten im Fall der TG. Der Toreschluss zum 23. Spieltag der Kreisliga A.
Letzte Woche flatterte die Nachricht ein, dass Türkgücü Freiburg nach einer Schlägerei beim Hallenturnier in Lahr vom Sportgericht des Bezirks Offenburg für zwei Spiele gesperrt wurde und diese jeweils mit 3:0 für die Portugiesen Freiburg und Rimsingen verbucht werden. Wie der Spielabbruch gegen Weilertal vom Oktober gewertet, ist noch offen. Ferruh Yildiz aus dem TG-Vorstand wollte sich nicht zum laufenden Verfahren äußern. In der Staffel II allerdings scheint Unmut aufzukommen. Viele empfinden die Wertung als ungerecht. Laut des Weilertaler Trainers Frank Strahberger planen einige Übungsleiter einen gemeinsamen Protest. „Ein Punktabzug am Ende der Spielzeit wäre sinnvoller gewesen“, so Strahberger. Die Geschichte scheint daher noch nicht beendet.

Küchenpsychologisch betrachtet hat Grißheims Trainer Toni Vella letzte Woche alles richtig gemacht. Beim knappen 3:2-Erfolg gegen Türkgücü Freiburg nahm der Übungsleiter seinen Goalgetter Patrick Goebel nach der ersten Hälfte raus. „Da hat er mir nicht so gut gefallen“, berichtete Vella und sinnierte: „Da wollte er mir heute wohl zeigen, dass er das besser kann.“ Und wie: Gegen die SG Bremgarten/Hartheim war der 26-jährige der überragende Mann. Vier Buden markierte Goebel und sicherte den Sieg quasi im Alleingang. „Wir wissen, dass er jedes Jahr für 25 Buden gut ist“, freute sich Vella über den Top-Mann in seinen Reihen. In den letzten beiden Spielzeiten machte der Mittelfeld-Spieler 33 und 30 Tore. Im Moment hat er in zwanzig Spielen zwanzig Mal getroffen. „So darf er weitermachen“, befand sein Trainer.

„Nach einem Sieg fällt das Spendieren immer leicht“, witzelte Rimsingens Michael Maier beim gemeinsamen Gerstensaft mit Buchenbach-Trainer Frank Saier. Der hatte mit seinem Team Maiers Mannen mit 2:0 gerade deutlich auf die Heimreise geschickt. „Derzeit sind wir nicht zufrieden“, befand denn auch Maier. In den letzten neun Spielen holte Rimsingen nur einen Sieg. „Das ist eine schwierige Phase, wir hatten uns das anders vorgestellt.“ Auf der anderen Seite verteilte Saier ein Lob an sein Team. „Die letzten beiden Spiele waren Mal wieder richtig ordentlich.“ Dadurch stehen seine Jungs auf Platz Vier, Rimsingen ist derzeit Zehnter. Das Bier dürfte trotz allem geschmeckt haben.

Aufrufe: 027.3.2017, 17:26 Uhr
Jakob Schönhagen (BZ)Autor

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