
Die Sportfreunde bleiben 2026 sieglos nach dem 2:2 gegen Germering. Beim Derby am Mittwoch gegen Hechendorf steigt der Druck.
SF Breitbrunn – SV Germeringn2:2 (1:1) Tore: 1:0 Wagner (6.), 1:1 Esser (38.), 2:1 Eisele (51.), 2:2 Esser (73.)
Die Breitbrunner Fußballer haben den Erfolgslauf des SV Germering gestoppt. Die Germeringer waren zuletzt mit vier Siegen in Folge nach der Winterpause weg vom letzten Tabellenplatz der Kreisklasse 1 gestürmt. Dennoch konnten die Sportfreunde mit der Punkteteilung am Sonntag im Kellerduell nicht zufrieden sein. „Dazu war der Gegner eigentlich zu schwach“, sagte SF-Coach Marcus Kreitner. Sein Team vergab jedoch zu viele Chancen, sodass es wieder nichts mit dem ersten Sieg des Jahres wurde. Dabei waren die Ammerseer zweimal in Führung gegangen. „Wir haben es aber verpasst, uns abzusetzen“, haderte Kreitner. In der 73. Minute rächte sich das bitterlich. Nach einer Freistoßflanke brachten die Hausherren den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Nach mehreren Anläufen bugsierten die Gäste die Kugel ins Netz. Der Druck steigt damit vor dem Derby am Mittwoch (19.15 Uhr) zu Hause gegen den Nachbarn TSV Hechendorf.
TSV Pentenried – SpVgg Wildenroth 0:5 (0:2) Tore: 0:1 Scheidl (13.), 0:2 Scheidl (45.), 0:3 Ritter (53.), 0:4 Dag (63.), 0:5 Schorer (76.)
Ein etwas überraschendes Fazit zog Stefan Suchanke nach der deutlichen Heimniederlage am Sonntag gegen den Aufstiegsaspiranten aus Wildenroth. „Wir haben das Spiel eigentlich kontrolliert“, kommentierte der Pentenrieder Trainer. Doch vor dem gegnerischen Tor sei der Gegner „deutlich effektiver gewesen“. Der TSV zeigte eine gute Spielanlage, blieb vor dem Wildenrother Kasten aber glücklos. „Wir haben oft zu lange beim Abschluss gezögert oder der Schuss wurde noch geblockt“, bedauerte Suchanke. Die SpVgg agierte dagegen im Stile einer Spitzenmannschaft. Mit einem Treffer kurz vor und einem Tor wenige Minuten nach der Pause entnervten sie die Pentenrieder. Mit dem klaren Sieg kletterten die Gäste auch an die Tabellenspitze. „Sie wussten aber heute teilweise gar nicht, wie sie zu ihren Toren gekommen sind“, konstatierte Suchanke. Sein wie festzementiert auf Rang fünf liegendes Team blieb damit zum vierten Mal in Folge ohne Sieg und hat endgültig den Anschluss zur Tabellenspitze verloren.
TSV Hechendorf – FC Puchheim 1:1 (1:1) Tore: 1:0 Steiner (21.), 1:1 Riedel (26., Foulelfmeter)
Es hat wieder nicht gereicht für den ersten Sieg des Jahres. „Aufgrund der zweiten Halbzeit hätten wir eigentlich gewinnen müssen“, sagte Hechendorfs Trainer Florian Weißleder. Zur Pause war der 1:1-Zwischenstand noch verdient gewesen. „Es war sehr zerfahren, beide Mannschaften haben sich auf dem Kunstrasen neutralisiert“, berichtete Weißleder. Nach einem Distanzschuss von Fabian Stupp hatte Victor Campos Lievano für Thomas Steiner aufgelegt und für die Führung gesorgt. Doch die Freude war nur kurz gewesen, denn ein Elfmeter hatte für das 1:1 gesorgt. In den zweiten 45 Minuten übernahm der TSV die Spielkontrolle, entwickelte vorne jedoch zu wenig Durchschlagskraft. Stupp und Mert Rau schossen jeweils knapp daneben. „Puchheim hat in den letzten 20 Minuten nur noch die Bälle hinten rausgeschlagen“, berichtete Weißleder. Doch die weiter im hinteren Mittelfeld festhängenden Hausherren belohnten sich nicht und sind nun am Mittwoch (19.15 Uhr) im Derby beim fünf Punkte schlechter notierten Nachbarn SF Breitbrunn gefordert.
SC Schöngeising – Gautinger SC8:0 (3:0) Tore: 1:0 Betz (3.), 2:0 Paluca (31.), 3:0 Probst (45.), 4:0 Berger (55.), 5:0 Paluca (60.), 6:0 Kayikci (67.), 7:0 Paluca (71.), 8:0 Berger (85.)
Wenn ein Abstiegskandidat zu einem Aufstiegsanwärter reist, sind die Rollen klar verteilt. Dass die Gautinger Fußballer beim Kreisklassen-Spitzenteam aus Schöngeising aber derart unter die Räder kommen würden, war im Vorfeld nicht abzusehen gewesen. Schließlich hatte der GSC mit Ausnahme der 2:6-Niederlage beim SV Germering vor Wochenfrist die gesamte Spielzeit über stets nur recht knapp verloren. Doch am Sonntag musste die akut abstiegsbedrohte Mannschaft von Trainer Benedikt Junker mit einer 0:8-Packung im Gepäck die Heimreise antreten. Der Coach wollte hinterher nichts beschönigen und räumte ein: „Das war ein Debakel. Man kann verlieren, aber nicht in dieser Höhe.“ Auch wenn der Tabellenletzte aus dem Würmtal bereits zur Halbzeitpause mit 0:3 hintenlag, zeigte sich Junker mit den ersten 45 Minuten noch einigermaßen zufrieden. „Wir standen kompakt und haben immer wieder Nadelstiche gesetzt, aber unsere Chancen nicht genutzt.“ Nach dem Seitenwechsel brachen die Gäste dann aber völlig auseinander.