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SF Bichl gibt das Schlusslicht ab – Höhenrain siegt „sehr nervenaufreibend“

Sportfreunde führen nach einer Minute

von Christian Gampl · 17.11.2025, 10:01 Uhr · 0 Leser
Zweifacher Sportschütze : Kapitän Sebastian Deiser (re.) hatte maßgeblichen Anteil am Heimsieg der Sportfreunde Bichl.
Zweifacher Sportschütze : Kapitän Sebastian Deiser (re.) hatte maßgeblichen Anteil am Heimsieg der Sportfreunde Bichl. – Foto: Hans Demmel

Die Sportfreunde Bichl geben nach einem Erfolg gegen Hungerbach das Tabellenende ab und nutzen endlich ihre Chancen – Höhenrain siegt glücklich.

SF Bichl - SG Hungerbach 4:2 (3:0) – Ein verdienter Heimsieg, womit die Sportfreunde das Schlusslicht abgeben. Die Hausherren begannen flott, aber auch mit etwas Glück. Schon der erste Angriff führte zur 1:0-Führung. Eine weite Hereingabe landete an der Latte, die Kugel fiel auf die Torlinie und Leonhard Deiser bugsierte das Spielgerät ins Netz (1.). Hungerbach setzte nach, doch dann setzte sich Sebastian Deiser durch, umkurvte SG-Torsteher Sebastian Attenberger und baute den Vorsprung aus (28.). Damit war der Torhunger von Sebastian Deiser (45.+2) noch nicht gestillt, der Spielführer erhöhte zum 3:0.

Die Partie war damit aber längst nicht entschieden. Gleich nach Wiederbeginn verkürzte Jonas Listle (50.) auf 1:3, und nach einem weiteren Gästetor von Michael Fülla (86.) kam noch einmal Spannung auf. Aber schon im Gegenzug traf Henrik Leying (87.) zum 4:2-Endstand für die Gastgeber. Coach Christian Strobl war erleichtert und zufrieden: „Ein gutes Spiel meiner Mannschaft gegen ein starkes Gästeteam. Endlich haben wir unsere Chancen einmal genutzt.“

FSV Höhenrain siegt „zwar glücklich, aber nicht unverdient“

FSV Höhenrain - TSV Erling-Andechs 4:3 (1:0) – Als „sehr nervenaufreibend“, beschrieb Christian Sedlmeier den Sieg seines FSV. Beim Blick auf die Chronologie wird klar, was er damit meinte.

Sein Team spielte eine souveräne erste Halbzeit und ging durch Kilian Mühr verdient mit 1:0 in Führung (24.). Soweit war es noch kein Spektakel, das läutete Andreas Mühr dann mit dem 2:0 kurz nach der Pause ein (48.). Dann ging es rund: Erling glich binnen weniger Minuten aus (53., 56.) und drehte dann das Spiel mit einem Dropkick nach einer Ecke komplett auf den Kopf (73.).

Darauf fand wiederum der FSV postwendend eine Antwort durch Adrian Lech (78.) und er war es dann auch, der in der Nachspielzeit den umjubelten Siegtreffer erzielte (90+2.). „Wir brauchen nicht reden, dass das glücklich ist“, gab Sedlmeier zu, meinte aber auch: „Das ist zwar glücklich, aber nicht unverdient.“