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Der Spieltag

Seuzach neuer Leader, Seemer Befreiungsschlag und Punkt für Thayngen

2. Liga, Gruppe 2: 17. Runde

von Christian Mathea · 14.04.2025, 19:20 Uhr · 0 Leser
Der FC Seuzach ist neuer Leader der 2. Liga Gruppe 2.
Der FC Seuzach ist neuer Leader der 2. Liga Gruppe 2. – Foto: FC Seuzach Insta

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Die 17. Runde endete mit folgenden Resultaten: Brüttisellen verliert gegen Bassersdorf 1:2, Embrach muss sich von Gossau 0:1 geschlagen geben, Stäfa siegt gegen Wiesendangen 3:1, Seen schlägt Herrliberg 3:0, Veltheim bezwingt Greifensee 3:1, Töss unterliegt Seuzach 1:5 und Glattbrugg spielt gegen Thayngen 2:2.

Effizienz sorgt für Beruhigung im Strichkampf
Im FCB-Duell zwischen dem FC Brüttisellen-Dietlikon und dem FC Bassersdorf erwischte der Gast einen Traumstart. Bereits in der 3. Minute brachte Tadei Svitlyk sein Team in Front. Das Heimteam drückte in der Folge auf den Ausgleich, kam aber bis zur Pause nicht zum ersehnten Treffer. Erschwerend kam hinzu, dass Mattia Würsch wegen einer Notbremse in der 38. Minute des Feldes verwiesen wurde.

In Unterzahl agierend, kam das Heimteam in der 73. Minute zum Ausgleich. Toptorjäger Joâo Miguel Pereira Almeida verwertete einen Handelfmeter. Nicht einmal drei Minuten später kassierte Brüttisellen den zweiten Gegentreffer. Bassersdorfs Captain Christian Hueber besorgte die neuerliche Führung, die bis zum Abpfiff hielt. Die Gäste bleiben damit in der Rückrunde ungeschlagen und bauen ihren Vorsprung auf den Strich auf drei Punkte aus.

Das Heimteam muss sich im vierten Spiel bereits zum dritten Mal geschlagen geben und hat mittlerweile auch nur noch fünf Zähler Vorsprung auf Gegner Bassersdorf. Seine Stürmer seien einfach verklemmt vor dem Tor, sagte Brüttisellens Trainer Zahir Idrizi. Es könne doch nicht sein, dass sie jedes Mal den Goalie träfen. «Vielleicht muss ich die Tore künftig selbst schiessen», sagte der ehemalige Profi-Stürmer gegenüber «zueriost.ch» und stellte noch für diese Saison seine Rückkehr auf den Platz in Aussicht.

Der Liga-Toptorjäger sorgt für den Unterschied
Das Spiel zwischen dem FC Embrach und dem FC Gossau ZH war lange Zeit ausgeglichen, mit Chancen auf beiden Seiten. Während die Gäste insbesondere in der ersten Hälfte ihre Hochkaräter verzeichneten, war das Heimteam nach dem Seitenwechsel dem Führungstreffer näher.

Am Ende entschied der Liga-Toptorjäger Riley Christen mit seinem 18. Saisontreffer die Partie. Der Stürmer traf gut 20 Minuten vor Spielende. Embrach war zu keiner Gegenreaktion mehr fähig und verlor die Partie entsprechend mit 0:1.

Für die Gossauer war es gemäss ihrem Trainer Andreas Häsler «ein enorm wichtiger Sieg», wie er bei «zueriost.ch» erklärte. Damit weisen die Oberländer neun Punkte Vorsprung auf den Strich aus. Diesen Vorsprung hätte das Heimteam auch gerne auf seinem Konto. Aber die Bilanz sieht ein wenig schlechter aus und das Polster auf die ominöse Linie in der Tabelle beträgt lediglich zwei Zähler.

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Makellose Heimbilanz
Mit einem Sieg beim FC Stäfa hätte der FC Wiesendangen tabellarisch am Gegner vorbeiziehen und sich auf den vierten Zwischenrang schieben können. Die Chancen waren vor der Partie intakt und das Selbstvertrauen auf Seiten der Gäste gross. Noch ohne Niederlage in der Rückrunde war der FCW nach Stäfa gereist, während die Gastgeber bereits zweimal als Verlierer vom Platz mussten.

Hätte, hätte, Fahrradkette – Stäfa lässt zu Hause nichts anbrennen. Im neunten Spiel folgte mit dem 3:1 über Wiesendangen der neunte Sieg. Marco Ruckstuhl, der letzte Woche bei der 4:5-Niederlage in Seuzach einen Hattrick markierte, zeichnete sich im heutigen Match als Doppeltorschütze und Matchwinner aus.

Wiesendangen wird mit der ersten Niederlage im neuen Jahr wieder leicht zurückgebunden und bleibt mit 31 Punkten auf dem 5. Zwischenrang. Stäfa weiterhin auf dem vierten Rang, mit drei Zählern Rückstand auf Leader Seuzach.

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Tabellenführung abgegeben

Der FC Phönix Seen traf im Heimspiel auf den Tabellenführer FC Herrliberg. In der Hinrunde gab es einen klaren 3:0-Erfolg für Herrliberg, im Cup konnte Seen allerdings einen 2:0-Heimsieg erzielen. Ein weiterer Heimsieg wäre für die unter dem Strich liegenden Seemer ein erster Befreiungsschlag nach zuletzt drei Niederlagen in der Rückrunde. Herrliberg hingegen grüsst von der Spitze und ist im neuen Jahr noch unbesiegt.

Die Gastgeber wiederholten ihren Coup aus dem Cup und sicherten mit einer abgeklärten Leistung die drei Punkte. Am Ende resultierte ein klares 3:0 für das Heimteam. Tobias Von Arx, Vito Larosa und Marco Galasso waren die Torschützen für Seen. Damit verschafft sich Phönix erstmal ein wenig Luft am Strich und kommt zum ersten Sieg im neuen Jahr. Herrliberg fasst nach drei Siegen in Folge wieder eine Niederlage und rutscht vom ersten auf den dritten Zwischenrang ab.

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In Lauerstellung auf die Tabellenführung
Sowohl der SC Veltheim als auch der FC Greifensee sind mit zwei Siegen und einer Niederlage in die Rückrunde gestartet. Während Veltheim im Aufstiegskampf mitspielt, sind die Gäste im oberen Mittelfeld klassiert. Das Hinspiel endete mit einem Auswärts-Erfolg für Veltheim. Die Veltemer können aber auf eine starke Heimbilanz blicken und sind in dieser Saison auf dem Sportplatz Flüehli noch ungeschlagen.

Dennis Bagnato mit zwei Treffern und Simon Kutej sorgten beim 3:1-Erfolg dafür, dass die Ungeschlagenheit auf eigenem Terrain standhielt und auf zehn Spiele ausgebaut werden konnte. Damit rücken die Gastgeber auf den zweiten Rang vor und sind in Lauerstellung zu Leader Seuzach. In der kommenden Runde folgt das Direktduell der beiden Erstplatzierten.

Auf Seiten der Zürcher Oberländer traf Pascal Unholz zum zwischenzeitlichen Anschluss. Zu mehr reichte es allerdings nicht. Greifensee bleibt trotz der Niederlage weiter im oberen Mittelfeld.

Veltheim feiert den Sieg über Greifensee.
Veltheim feiert den Sieg über Greifensee. – Foto: SCV Instagram


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Tabellenführung übernommen

Das Hinspiel zwischen dem FC Seuzach und dem FC Töss endete 6:2. Auch im Rückspiel liess der Tabellenzweite gegen den Vorletzten keinen Zweifel aufkommen und holte sich mit einem 5:1-Auswärtserfolg diskussionslos die drei Zähler. Rayan Zeaf war dabei mit zwei Treffern der Matchwinner für die Gäste.

Aufgrund der Niederlage Herrlibergs in Seen ziehen die Seuzemer am Leader vorbei und übernehmen ihrerseits den Platz an der Sonne. Mit Veltheim wartet am 26. April im Heimspiel, nach der Osterpause, die Meisterprüfung auf den neuen Spitzenreiter. Für Gegner Töss ist es bereits die dritte Niederlage in Serie, seit dem überraschenden 1:0-Erfolg über den damaligen Leader Stäfa zum Auftakt der Rückrunde.

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Turbulente Schlussphase

Im Duell zwischen dem FC Glattbrugg und dem FC Thayngen trafen die aktuell schlechtesten Rückrunden-Starter aufeinander. Beide Teams mit drei Niederlagen, aber Thayngen mit dem deutlich besseren Torverhältnis (2:9) als das Heimteam (1:14). Für Glattbrugg ging es darum, einen Schritt vom Strich wegzukommen. Die Gäste wollten ihrereits endlich mal wieder die Rote Laterne loswerden.

Lange passierte nichts und die Teams neutralisierten sich weitgehend. Gegen Ende der Partie ging es dann aber nochmals zur Sache. Erst trafen die Gäste ins eigene Tor, ehe man das Spiel mit einem Doppelschlag durch Leon Hasallari (83.) und Michel Egli (89.) komplett drehte und in Führung ging. Der zweite Saisonsieg und die Weitergabe des Schlusslichts an Töss war zum Greifen nah.

Doch Glattbruggs Oliver Martinovic hatte etwas dagegen und glich die Partie in der 91. Minute aus. Keinem Team gelang der Lucky Punch und somit wurden die Punkte geteilt. Ein Punkt, der beiden Mannschaften nicht wirklich weiterhilft. Glattbrugg rutscht aufgrund des Sieges von Seen sogar unter der Strich.

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