2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligabericht
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Servette holt das Double

Womens Super League Rückblick Saison 2023/24

Servette FC Chênois belohnt sich in der Saison 2023/24 für die Anstrengungen über die letzten Jahren und schafft das Double. Es ist nach dem Titel in der Saison 2020/21 der zweite Titel der Vereinsgeschichte und mit dem Cupsieg gegen die Frauen des BSC YB gelingt das erste Double. Die grossen Erfolge nicht mehr einfahren kann der Erschaffer des Teams - Eric Severac. Der grosse Erbauer des Genfer Teams verlängerte nach der Enttäuschung in der Saison 2022/23 - die Genferinnen hatten in der ganzen Saison nur das Play-Off-Final-Spiel gegen den FC Zürich verloren und wurden nicht Meister - den Vertrag nicht. Somit ist es Jose Barcala, der nun abstaubt und die Erfolge mit dem Team feiern kann.

Der FC Zürich muss sich mit dem Abenteuer in der Champions League begnügen. Zu gross waren die Abgänge im Kader und in der sportlichen Führung über die ganze Saison, um an die Erfolge vergangener Jahre anknüpfen zu können. Der FC Zürich muss zur Kenntniss nehmen, dass die Schweizer Konkurrenz aufholt und die Abgänge nicht mehr so einfach aufgefangen werden können.

Der FC Basel, der die sportliche Führung der FC Zürich Frauenabteilung übernommen hat, ist wohl erster Verfolger des Topduos. Das Kader wurde auf diese Saison hin mit diversen Spielerinnen aus dem Ausland verstärkt, konnte sich aber im Prestige-Halbfinale gegen den FC Zürich nicht durchsetzen.

Einen anderen Weg haben sich die BSC YB Frauen und der FC St.Gallen auf die Fahne geschrieben. Beide Vereine arbeiten grösstenteils mit jungen Schweizer Spielerinnen und vertrauen auf charismatische Übungsleiterinnen. Imke Wübbenhorst bei YB und Marisa Wunderlin bei St. Gallen sind Gesichter, die die WSL in der Saison 2023/24 geprägt haben.

Dass der Frauenfussball nicht von Null auf Hundert erobert werden kann, müssen die Grasshoppers zur Kenntnis nehmen. Ähnlich wie bei der Herrenabteilung herrscht Saison für Saison ein wackeres Kommen und Gehen und der Erfolg bleibt bisher aus und mit Sidney Schertenleib (Spielerin zu Barcelona) und Lara Dickenmann (sportliche Leitung) verlassen auch diesen Sommer zwei wichtige Stützen den Verein. Und nun soll der 85-jährige Erich Vogel - einmal mehr beim Grasshoppers Club - den Verein wieder auf Kurs bringen.

Dass alte Herren im Frauenfussball nicht zwingend funktionieren, hat der FC Aarau diese Saison erfahren. Das Projekt mit Raimondo Ponte ging in die Hose und es musste ein Schlussstrich gezogen werden. Mit Olivier Häusermann ist wieder Ruhe eingekehrt und zum Saisonschluss konnte das Play-Off erreicht werden.

Im Tabellenkeller gibt es auf die neue Saison keine Veränderung. Rapperswil und Thun Berner Oberland setzten sich gegen die NLB-Teams in den Abstiegsspielen souverän durch und können Ihren Aufbau weiterhin in der Womens Superleague fortführen.

Sieger der Ligaqualifikation: Servette FC Chênois

Play-Off-Sieger Servette FC Chênois

Play-Off-Finalverlierer FC Zürich

Cupsieger: Servette FC Chênois

Cupfinalverlierer: BSC YB

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Aufrufe: 08.7.2024, 13:59 Uhr
Redaktion FrauenfussballAutor