2024-04-20T08:00:28.265Z

Allgemeines
Alemannia Waldalgesheim nimmt beim FV Dudenhofen einen Punkt mit.
Alemannia Waldalgesheim nimmt beim FV Dudenhofen einen Punkt mit. – Foto: Pascal Weber-Duppich (Archiv)

Serie von Waldalgesheim hält weiter an

Alemannia hat beim 1:1 sogar den Sieg im Blick, aber der Schiedsrichter drückt beide Augen zu

Dudenhofen/Waldalgesheim. Die Serie hält. Seit acht Begegnungen punktet sich Alemannia Waldalgesheim kontinuierlich aus dem Tabellenkeller heraus. Beim FV Dudenhofen als direktem Konkurrenten im Kampf um den Oberliga-Verbleib gab es Ostersamstag ein aufgrund der Spielanteile gerechtes, mit Blick auf die Anzahl der richtig guten Chancen aber mehr als unglückliches 1:1-Unentschieden. Und das, obwohl die Grün-Weißen kurzfristig noch auf zwei Akteure verzichten mussten: Kapitän und Abwehrchef Daniel Braun musste verletzungsbedingt passen, Edin Agovic war im Abschlusstraining umgeknickt. Der Ausfall der Defensivspieler Serdal Günes und Philipp Gänz hatte von vornherein festgestanden.

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Kämpferisch überzeugend und mit dem Willen und der Leidenschaft, unbedingt den angepeilten Zähler mit nach Hause zu nehmen. So startete die Elf von Trainer Elvir Melunovic in die Partie, stand verhältnismäßig tief, setzte aber früh Nadelstiche. Erster und lange Zeit bester: Alessandro Marino machte sich bei seinem ersten Startelfeinsatz seit dem 23. September allein auf, verpasste das Gehäuse aber um Zentimeter (10.). Bis zur Pause bemühten sich beide Teams in einem intensiven Spiel vor rund 200 Zuschauern die Räume vor allem darum, Fehler zu vermeiden.

Tawfeeq Johnson schlenzt den Ball sehenswert ins Netz

Der zweite Abschnitt hätte nicht besser beginnen können. Verantwortlich war Tawfeeq Johnson. Der schnappte sich das Leder auf der linken Seite und schlenzte den Ball herrlich zur Führung der Alemannia in den rechten Winkel (48.). Dass es nichts mit dem jetzt erhofften Dreier wurde, lag erst einmal an Marvin Sprengling, der mit seinem Ausgleichtreffer nach einem Standard (59.) den offenen Schlagabtausch eröffnete.

Auch Tom Gürel hat den Siegtreffer auf dem Fuß

Es lag daran, dass Schiedsrichter Marvin Engelbertz (Wallmenroth) bei einem FV-Handspiel im eigenen Strafraum zu Beginn der Schlussviertelstunde beide Augen zudrückte und nicht auf den Punkt zeigte. Und es lag an Tom Gürel, der allein auf Schilling zulief (85.) und den Ball nicht am Keeper vorbei brachte.

Melunovic konnte das Ergebnis einordnen. „Den Umständen entsprechend wollten wir einen Punkt. Damit haben wir den Abstand gleich gehalten.“ Dass es mehr hätte werden können, war so vor der Partie nicht abzusehen, spricht aber für die neu gefundene Qualität der Elf.

Alemannia: Juric – Skenderovic, Dennis, Haas – Zeghli, Abdiovski, Gräff – Johnson, Marino (67. Ludwig) – Gürel (90. Calange), Merkel.



Aufrufe: 031.3.2024, 11:00 Uhr
Jochen WernerAutor