
Der TSV Altenstadt gewinnt beim Schlusslicht knapp. In den Schlussminuten wurde es noch einmal richtig eng für die Gäste.
Unterammergau – Die Serie der knappen Siege geht weiter. Beim WSV Unterammergau reichte dem TSV Altenstadt zum dritten Mal in Folge ein einziges Tor Vorsprung, um mit einem Dreier vom Platz zu gehen. Beim Schlusslicht kontrollierte die Mannschaft von Coach Christoph Wagner das Spiel bis in die letzte Viertelstunde. „Dann haben wir das Flattern bekommen“, räumte Wagner nach der Zitterpartie in den Schlussminuten ein, die sein Team aber ohne Gegentor überstand.
„Letztlich war unser Sieg über 90 Minuten aber verdient“, resümierte Wagner nach dem 1:0-Arbeitssieg. Während für die Unterammergauer die Luft im Kreisliga-Keller langsam dünn wird, ist Abstieg für den TSV indessen kein großes Thema. „Wir haben uns ordentlich Luft verschafft“, freute sich Wagner über den inzwischen Acht-Punkte-Vorsprung auf den Relegationsplatz.
Auf dem Platz in Unterammergau stand eine – im Vergleich zum Derby gegen Wildsteig/Rottenbuch – deutlich veränderte TSV-Truppe. „Die Jungs, die reingekommen sind, haben einen guten Job gemacht“, urteilte Wagner, der unter anderem auf Jorgo Mavrokefalos, Max Hannappel, Kadircan Yapici und Keeper Max Gast verzichten musste. Letzteren vertrat Tim Kessler. „Der hat das richtig gut gemacht“, lobte Wagner seinen Torhüter. Wobei die Altenstadter Abwehr die WSV-Offensive auch gut im Griff hatte. Die TSV-Angreifer brannten zwar kein Feuerwerk ab. Gelegentlich kamen sie aber zu Möglichkeiten. Kurz vor der Pause setzte Agon Elshani (44.) einen Alleingang an den Pfosten. Wenig später bediente ihn Tobias Graun – und mit einem Lupfer aus 25 Metern erzielte Elshani (45+3.) das 1:0. „Ein Traumtor“, schwärmte Wagner.
Nach dem Seitenwechsel standen die Gäste defensiv weiterhin sehr stabil. In der Offensive fehlte es jedoch an der Durchschlagskraft. Mehrere Standards brachten nichts ein und auch Christoph Haussmann konnte zwei gute Möglichkeiten nicht verwerten. Ein Umstand, der sich in den hektischen letzten Minuten mit einigen Verwarnungen fast noch gerächt hätte. Die Hausherren warfen alles nach vorn und suchten ihr Heil in langen Bällen. Bei zwei Chancen der Ammertaler wurde es auch im TSV-Strafraum noch einmal eng. Kessler hielt seinen Kasten aber sauber und sicherte dem TSV Altenstadt damit drei wichtige Punkte.