
Nach den turbulenten Tagen rund um den Rücktritt von Fatih Özmezarci hat der TSC Vahdet Braunschweig schnell reagiert und die Weichen für die kommenden wichtigen Wochen gestellt. Zunächst richtete der Verein noch einmal klare Worte des Dankes an den langjährigen Trainer: Özmezarci habe „wichtige Spuren hinterlassen“ und den Klub „mit Leidenschaft, Einsatz und harter Arbeit nachhaltig geprägt“.
Im Anschluss entschieden Vorstand, Geschäftsleitung und Abdulkadir Ciftci gemeinsam über die Nachfolge – mit einer internen Lösung. Künftig wird Semi Boog das Amt des Cheftrainers übernehmen und dabei eng mit Ciftci zusammenarbeiten.
Die Wahl fiel bewusst auf Boog, weil er den Verein bestens kennt und „Vahdet lebt“. Zudem erhofft sich der Klub durch die Entscheidung einen frischen Impuls im Saisonendspurt. Ziel sei es, „frühzeitig die Chance“ zu nutzen, dass der neue Trainer die Mannschaft kennenlernt und gleichzeitig „neue Euphorie in die entscheidenden Wochen“ bringt – eine Euphorie, die laut Verein bereits im ersten Training spürbar gewesen sei.
Auch Boog selbst zeigt sich hochmotiviert für seine neue Aufgabe: „Ich habe keine Sekunde gezögert. Ich möchte der Mannschaft in dieser Phase bestmöglich helfen.“
Aus der Mannschaft kommt ebenfalls ein klares Signal. Kapitän Kenneth Genetiempro betont die Entschlossenheit im Kampf um den Klassenerhalt: „Die Mannschaft wird in den nächsten Wochen alles geben, um die Liga zu halten.“
Trotz der jüngsten Niederlage blickt der Verein geschlossen nach vorne. Mit vereinten Kräften und hinter dem neuen Trainerteam soll in den kommenden Wochen alles daran gesetzt werden, das große Ziel zu erreichen. Denn für Vahdet stehen nun „Wochen der Wahrheit“ an, in denen es um nichts weniger als den Verbleib in der Liga geht.