
Für den SSV Jahn geht es um alles oder nichts! Nach einem packenden Relegations-Hinspiel, das am vergangenen Freitag mit einem 2:2-Unentschieden endete, reisen die Regensburger am morgigen Dienstag (Anstoß 20.30 Uhr/live auf Sat.1 und im FuPa-Liveticker) nach Wiesbaden, um dort das entscheidende Rückspiel zu bestreiten. Es werden rund 1300 Jahn-Fans erwartet.
Aufgrund des umkämpften Remis im Hinspiel der Relegation bleibt weiterhin offen, wer sich den letzten Platz für die kommende Saison der 2. Bundesliga sichert. Der Jahn geht dabei zuversichtlich in das Endspiel am Dienstagabend, Regensburgs Chef-Trainer Joe Enochs zeigte sich vor allem mit der ersten Halbzeit zufrieden: „Wir haben Wehen Wiesbaden in der ersten Halbzeit weit von unserem Tor entfernt halten können. Das Tor von Noah Ganaus haben wir sehr schön herausgespielt. Es gab noch weitere Situationen, die wir besser zu Ende spielen hätten können”, erklärte er nach dem Spiel. Die Gegentore seien zwar vermeidbar gewesen, doch das Trainerteam sei stolz darauf, dass die Mannschaft noch einmal zurückgekommen ist, fuhr Enochs weiter fort. Dominik Kother stach hierbei heraus, der Offensivakteur war an beiden Treffern beteiligt. Auch er geht positiv an das Spiel heran: „Das Tor hat sich unheimlich gut angefühlt. Das 2:2 war wichtig, so bleibt das Rückspiel offen. Für beide Mannschaften wird es ein Endspiel. Heute hat die Mentalität gestimmt und war wie in der Hinrunde. Genauso wollen wir im nächsten Spiel weitermachen”, so Kother.
Mit Blick auf das Rückspiel zog Joe Enochs seine Lehren aus dem ersten Aufeinandertreffen: „Wir werden die Fehler, die wir gemacht haben, versuchen abzustellen. Es gibt zwei, drei Aspekte, die wir definitiv besser machen können. Vor dem ersten Gegentreffer beispielsweise können wir in der Box schließen, um Heußer nicht zum Torschuss kommen zu lassen. Beim zweiten Gegentor können wir den Ball eher klären und früher in die Tiefe gehen. Wir sprechen diese Fehler an und wollen sie vermeiden.” Nach der Trainingseinheit am Montagvormittag machte sich die Mannschaft auf den Weg nach Wiesbaden, wo sie gegen Abend ankommen wird. Der Dienstagvormittag startet anschließend mit einer kleinen Einheit, um den langen Tag bis 20.30 Uhr zu überbrücken. Enochs: „Wiesbaden möchte natürlich gewinnen, aber wir fahren mit Mut und Selbstvertrauen dorthin.”