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Seitz-Wechsel nach Unterhaching nimmt Fahrt auf – geht jetzt alles ganz schnell?

Vorstadt-Klub sucht neuen Trainer

von Philipp Kessler · 02.09.2026, 09:40 Uhr · 0 Leser
Legende bei den Bayern-Amateuren: Holger Seitz.
Legende bei den Bayern-Amateuren: Holger Seitz. – Foto: IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Goldber

Vom deutschen Rekordmeister in die Vorstadt? Holger Seitz zieht es nach zehn Jahren am Bayern-Campus wohl nach Unterhachung, wo er Sven Bender beerben soll.

Vom Rekordmeister in die Vorstadt. Die Personalie Holger Seitz könnte den doch eher lahmen „Deadline-Day“ etwas aufwerten. Immerhin gibt es Schwung auf dem Trainermarkt. Die Ära von Seitz beim FC Bayern endete nach der vergangenen Saison. Über zehn Jahre arbeitete der 51-Jährige am Campus, jahrelang bei den Junioren, 189 Spiele an der Seitenlinie bei den Amateuren.

Die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters bemühten sich um einen passenden Job für den verdienten Mitarbeiter, die Option eines Abschieds zeichnete sich aber auch ab (Absolut Bayern berichtete bereits im Juli). Passend, dass nicht allzu weit entfernt die SpVgg Unterhaching (nach dem Wechsel von Sven Bender zur deutschen Nationalmannschaft und Jürgen Klopp) einen neuen Trainer sucht. Janek Frensch übernimmt den Job aktuell noch interimsweise. So auch beim gestrigen Totopokalspiel der Spielvereinigung beim FC Dingolfing.

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Schon ab dem heutigen Mittwoch könnte aber Seitz die Zügel in die Hand nehmen und das Training leiten. Seitz besitzt einen unbefristeten Vertrag beim FC Bayern, die Münchner sind nach Informationen unserer Zeitung jedoch bereit, einen Teil des Gehalts weiter mitzubezahlen. Der ehemalige Profi des Karlsruher SC möchte zudem gerne Dirk Teschke als Co-Trainer mitnehmen. Es laufen Gespräche mit einem weiteren potenziellen Co-Trainer.

In der Theorie sind sich also die Parteien einig, in der Praxis sind noch ein paar Stellschrauben zu drehen. Die Personalie Seitz und Haching würde jedenfalls Sinn ergeben. Bodenständiger Verein, bodenständiger Trainer. Seitz weiß auch mit Herausforderungen umzugehen (wechselnder Spieltagskader bei den Bayern), ist routiniert und bringt reichlich Erfahrung in der Jugendarbeit mit.

Für den Verein von Präsident Manni Schwabl ist die laufende Spielzeit bekanntermaßen ein Übergangsjahr, ab der kommenden Saison soll dann sportlich auch wieder weiter vorne angegriffen werden. Ein Juwel wird dabei jedoch fehlen. Der hochveranlagte Wesley Krattenmacher, Bruder von Maurice, schloss sich der U23 von Schalke 04 an.