Eine aus Sicht von Deggendorfs Trainer Thomas Seidl lieferten seine Grün-Weißen im Heimspiel gegen Bad Kötzting ab. Endstand: 0:3.
Eine aus Sicht von Deggendorfs Trainer Thomas Seidl lieferten seine Grün-Weißen im Heimspiel gegen Bad Kötzting ab. Endstand: 0:3. – Foto: Harry Rindler

Seidl-Elf mit "schlechtester Halbzeit der Saison" - Sturm-K.O. in 90+2

20. Spieltag in der Bayernliga-Mitte mit drei Sonntagspartien:

In der Landesliga-Mitte gab's an diesem Sonntag zweimal das Duell Oberpfalz gegen Niederbayern - zweimal mit dem besseren Ende für die Oberpfälzer.

Zum einen unterlag der FC Sturm Hauzenberg unglücklich mit 1:2 in Pfreimd, wo die Heimelf in der Nachspielzeit per umstrittenem Foulelfmeter den Dreier für sich verbuchen konnte. Zum anderen zog die SpVgg Grün-Weiß Deggendorf im Heimspiel gegen Bad Kötzting klar mit 0:3 den Kürzeren. Die Seidl-Elf rennt damit seit nunmehr fünf Spielen einem Erfolg hinterher - die Truppe von Erich Hartl hingegen konnte nach vier Partien ohne Sieg endlich wieder voll punkten.

Das Spiel aus Sicht von Thomas Seidl (Trainer SpVgg Deggendorf): "Wir konnten von dem, was wir uns für heute vorgenommen hatten, so gut wie nichts umsetzen. Durch den frühen Rückstand hat das Spiel aus unserer Sicht einen denkbar schlechten Verlauf genommen. Wir sind dann zwar etwas reingekommen, kassierten jedoch genau in dieser Phase das zweite Gegentor. Das war die Vorentscheidung, wir haben die Köpfe dann hängen lassen. Dem 0:3 ging ein katastrophaler Ballverlust voraus - dann war das Ding gegessen.

In Hälfte zwei haben wir zumindest Moral bewiesen und uns nicht abschlachten lassen. Unterm Strich waren die ersten 45 Minuten jedoch die schlechteste Halbzeit der bisherigen Saison. Kötzting hat in der Höhe verdient gewonnen. Die nächsten Spiele gegen Straubing und Pfreimd müssen wir punkten - egal wie!"

Das Spiel aus Sicht von Alex Geiger (Trainer FC Sturm Hauzenberg): "Eine enttäuschende Partie aus unserer Sicht. Wir haben eine gute erste Hälfte abgeliefert, keine Torchancen zugelassen. Wir sind in Führung gegangen, hätten dann nachlegen müssen aufgrund unserer Möglichkeiten, die wir aber nicht konsequent genug im 16er abschließen konnten. Der Platz war eigentlich nicht bespielbar.

In Hälfte zwei hatten wir eine ganz dicke Chance zum 2:0, die wir nicht nutzten. Dann habenn wir aus einer Kontersituation heraus den Ausgleich per Bogenlampe über unseren Keeper hinweg kassiert - ein schier unmögliches Tor. Im Anschluss hatten wir den Gegner wieder im Griff, kamen oft durch bis zur Grundlinie - doch das zweite Tor blieb uns verwehrt.

Kurz vor Schluss haben wir einen klaren Elfmeter nicht bekommen - im Gegenzug, in der Nachspielzeit, pfeift der Schiri hingegen einen Strafstoß für Pfreimd, der aus meiner Sicht eine klar Fehlentscheidung war. Der Gegner steigt auf den Ball und schreit, Köglmeier hat ihn überhaupt nicht berührt. Das Ergebnis: total enttäuschend, weil wir nun den Zug nach vorne verpasst haben. Ein Dreier wäre heute Pflicht gewesen. Nach diesem Spielverlauf ist die Niederlage heute sehr sehr bitter für uns!"

Aufrufe: 013.11.2022, 17:50 Uhr
Stephan HörhammerAutor