
7. Spieltag der Landesliga Süd: Ruderting musste am Wochenende eine überraschende Niederlage gegen das Tabellenschlusslicht Augsburg hinnehmen. Frauenbiburg feierte hingegen einen souveränen Sieg gegen Biberbach und steht nun punktgleich mit dem Tabellenführer Thenried. Alburg und Kirchberg verspielten jeweils ihre Führungen und mussten sich am Ende dennoch geschlagen geben.
Thomas Jost (Trainer SV Frauenbiburg): „Gegen eine starke Heimelf mussten wir alles für den Auswärtssieg investieren. Auf schwierigen Platzverhältnissen konnten wir unsere spielerische Klasse leider häufig nicht zeigen, weil uns im letzten Drittel häufig die Genauigkeit fehlte. Biberbach hingegen blieb besonders durch lange Bälle und Standards gefährlich. In der zweiten Hälfte standen wir in der Abwehr wieder sehr stabil. Leider gab uns auch das 2:0 nicht die nötige Ruhe um das Spiel souverän runterzuspielen, allerdings hatten wir genügend Chancen den Deckel drauf zu machen. So blieb es dann doch noch recht spannend. Unterm Strich aber wieder ein verdienter Sieg.“
Lisa Stiller (Teammanagerin FC Ruderting): „Irgendwie bekommen wir in den letzten Wochen unsere Leistung nicht auf den Platz. Auch in diesem Spiel wäre mehr drin gewesen. Jetzt liegt es an uns, die richtigen Lehren aus dem Spiel zu ziehen und am Sonntag die passende Reaktion zu zeigen. Wir glauben natürlich weiter an uns, weil wir über die spielerische Qualität verfügen, um in dieser Liga zu bleiben. Irgendwann werden dann auch die Erfolge kommen.“
Peter Hillmeier (Interimstrainer FC Alburg): „Nach der ereignisreichen Woche war es unser Ziel, den Schwung mitzunehmen und gut ins Spiel zu starten, was uns auch sehr gut gelungen ist. In den ersten 20 Minuten konnten wir uns eine 2:0-Führung erarbeiten und haben in der ersten Halbzeit wirklich ansehnlichen Fußball gespielt. Leider haben wir in der zweiten Halbzeit nach dem frühen Anschlusstreffer etwas den Faden verloren und es nicht geschafft, über die gesamte Spielzeit stabil dagegenzuhalten. Am Ende steht daher eine sehr bittere Heimniederlage.“
Kerstin Winter (Teammanagerin SV Kirchberg i. Wald): „Wir sind gut in die Partie gestartet und gehen durch einen Elfmeter mit 1:0 in Führung. In den darauffolgenden Minuten müssen wir das 2:0 machen, aber leider konnten wir drei Großchancen nicht nutzen. Aus einer Unstimmigkeit in der Abwehr fällt dann das 1:1 und ab da haben wir total den Faden verloren. Wolfratshausen hat uns durch die körperliche Präsenz den Schneid abgekauft und am Ende auch verdient gewonnen.“