2025-12-03T05:51:34.672Z

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Der Wille war da: Matthias Rohrmoser (in Weiß) und dem TSV Hohenpeißenberg gelang es zwar, einen 0:2-Rückstand aufzuholen, zwei späte Gegentreffer besiegelten jedoch das Pokal-Aus des Kreisklassen-Aufsteigers.
Der Wille war da: Matthias Rohrmoser (in Weiß) und dem TSV Hohenpeißenberg gelang es zwar, einen 0:2-Rückstand aufzuholen, zwei späte Gegentreffer besiegelten jedoch das Pokal-Aus des Kreisklassen-Aufsteigers. – Foto: Halmel

„Sehr ansehnlichen Fußball geboten“: Penzberg zerlegt Geretsried im Pokal

Hohenpeißenberg scheitert

Drei Landkreisteams in der nächsten Runde – Hohenpeißenberg und Steingaden raus.

Das Feld dünnt langsam aus: Von den fünf Landkreisvertretern, die am Mittwoch im Toto-Pokal im Einsatz waren, bleiben nur noch drei übrig, die nun in die vierte Runde einziehen.

In der Gruppe Mitte wurde der FC Penzberg seiner Favoritenrolle bei der FF Geretsried gerecht. Die Bezirksligatruppe von Trainer Max Bauer setzte sich beim Kreisklassisten klar mit 7:2 durch. „Die Mannschaft hat das sehr professionell gelöst und phasenweise sehr ansehnlichen Fußball geboten“, zeigte sich Bauer vor allem mit der ersten Halbzeit zufrieden. Dominik Bacher (4.,20.) mit zwei Treffern sowie Jonas Kirschner (26.), Mirko Ramcic (37.) und Samir Neziri schossen die Penzberger bis zum Seitenwechsel bereits mit 5:0 in Front. Nach der Pause ließ es der FCP etwas ruhiger angehen. Geretsried kam so zu zwei Toren. In der Schlussphase stellten Bacher (72.) und Sinan Grgic per Elfmeter (90.) aber wieder den alten Abstand her.

Wesentlich enger ging es in der Spielgruppe West bei den Spielen mit Teams aus dem Landkreis zu. Der TSV Schongau setzte sich durch einen späten Treffer von Oskar Ruhland (86.) beim TSV Steingaden knapp mit 1:0 durch. „Es war ein sehr umkämpftes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten mit dem Lucky-Punch am Ende für uns“, bilanzierte Schongaus Coach Fabian Melzer, der sich über das Weiterkommen seiner Mannschaft sehr freute.

Für den TSV Hohenpeißenberg ist die Pokalreise in diesem Jahr zu Ende. Der Kreisklassen-Aufsteiger unterlag auf eigenem Platz dem WSV Unterammergau mit 2:4. „Schade, leider fehlten uns ein paar Minuten, um ins Elferschießen zu kommen“, konstatierte Hohenpeißenbergs Coach Alex Sanktjohanser nach den beiden späten Gegentreffern durch den Kreisligisten. „Das Spiel war weitgehend ausgeglichen“, zeigte sich der TSV-Trainer mit dem Auftritt seiner Elf, der es immerhin gelang, einen 0:2-Rückstand (16.,41.) aufzuholen, durchaus einverstanden. Matthias Rohrmoser (44.) schaffte noch vor dem Seitenwechsel durch einen Kunstschuss von hinter der Mittellinie den Anschluss. Tobias Haberstock (65.) glich nach einer guten Stunde aus. Ein direkter Freistoßtreffer (87.) der Gäste und ein Kontertor (90.) besiegelte dann aber das Pokal-Aus der Hohenpeißenberger.

Ebenfalls sehr spannend ging es beim Heimspiel des SV Haunshofen gegen den FC Weil zu. Das Duell der beiden Absteiger, der SVH verpasste den Klassenerhalt in der Kreisklasse und der FCW in der Kreisliga, entschieden die Hausherren mit 4:3 für sich. Haunshofen ging durch Leopold Neubacher (28.) in Führung. Das 1:0 brachte der SVH auch in die Kabine, weil die Gäste kurz vor der Pause einen Elfmeter verschossen hatten. Gleich nach dem Wechsel erhöhte der eingewechselte Josef Popp (48.) auf 2:0. Weil gab sich aber nicht geschlagen. Ganze dreimal gelang dem FCW der Anschluss (49.,75.,83.). Letztlich machten Magnus Kroiher (70.) mit dem 3:2 und Popp (78.) mit dem vierten Treffer aber den Haunshofener Pokalerfolg perfekt.

In der nächsten Runde der Spielgruppe West am kommenden Mittwoch trifft Schongau auf Unterammergau und Haunshofen auf Fuchstal.

Aufrufe: 025.7.2025, 11:17 Uhr
Roland HalmelAutor