Der TSV Seebach wurde seiner Favoritenrolle im Nachholspiel des 22. Spieltags der Landesliga Mitte eindrucksvoll gerecht und fertigte den TB 03 Roding am Mittwochabend mit 5:0 ab. Früh stellen die Hausherren die Weichen, ehe die Gäste die Partie am Ende nur noch zu neunt beenden mussten.
Mi., 08.04.2026, 17:45 Uhr
Schnörkellos, effizient und gnadenlos – Seebach hat seine starke Form einmal mehr unter Beweis gestellt und Roding auf der heimischen Waldsportanlage klar in die Schranken gewiesen. Die Mannschaft von Trainer Wolfgang Beller festigt damit Rang zwei und setzt ihre beeindruckende Ungeschlagen-Serie fort. Die Partie war praktisch schon nach wenigen Minuten in eine Richtung gelenkt: Gerade einmal fünf Zeigerumdrehungen waren gespielt, da brachte Torjäger Patrick Pfisterer seine Farben mit seinem zehnten Saisontreffer früh in Front. Und Seebach legte sofort nach - nur eine Minute später erhöhte Simon Griesbeck auf 2:0 (6.). Ein Doppelschlag, von dem sich die abstiegsbedrohten Oberpfälzer nicht mehr erholen sollten. Die Hausherren kontrollierten das Geschehen und ließen defensiv kaum etwas zu. In der Folge flachte die Partie etwas ab, ehe es mit einer beruhigenden Zwei-Tore-Führung in die Kabinen ging.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert: Seebach hatte alles im Griff und schraubte das Ergebnis weiter in die Höhe. Luca Kapfenberger stellte nach gut einer Stunde auf 3:0 (64.) und sorgte damit endgültig für klare Verhältnisse. Nur wenige Minuten später durfte auch Sandro Nickl jubeln, der mit seinem ersten Saisontor auf 4:0 erhöhte (70.). Für die Gäste kam es dann knüppeldick: Zunächst unterlief Moritz Grünig ein Eigentor zum 5:0 (77.), ehe Yusuf Babat (78.) und Alban Salla (85.) jeweils mit Gelb-Rot vom Platz mussten – Roding beendete die Partie nur noch zu neunt.
"Das Ergebnis spricht für sich – der 5:0-Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Wir sind richtig gut ins Spiel gestartet und früh mit 2:0 in Führung gegangen. Danach haben wir zwar etwas Tempo rausgenommen, insgesamt war es aber eine durchweg solide Leistung. Wir hatten die Partie jederzeit im Griff, haben in der zweiten Halbzeit nochmal nachgelegt und defensiv kaum etwas zugelassen. Offensiv waren wir effizient, auch wenn wir noch mehr Chancen gehabt hätten. Unterm Strich sind wir mit der Leistung absolut zufrieden", resümierte Seebachs Teammanager Manuel Ebner.
Während sich Seebach damit weiterhin souverän in der Spitzengruppe festsetzt, bleibt die Lage für Roding im Tabellenkeller angespannt. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt beiden Teams nicht: Roding empfängt bereits am Samstag mit dem aktuell drittplatzierten ASV Burglengenfeld den nächsten schweren Gegner. Auf Seebach wartet am Sonntag eine vermeintlich leichte Aufgabe beim Schlusslicht FC Kosova.