2026-06-09T05:59:15.975Z

Allgemeines

Sechs Tore zum Triumph: Jetmir Hajdari ist der FuPa-Spieler der Woche

Nach der historischen 12:0-Gala der SG Jebenhausen/Bezgenriet II spricht der sechsfache Torschütze über die anstehende Relegation, sein großes Idol und pure Leidenschaft.

von red · Heute, 14:30 Uhr · 0 Leser
Foto: SG Jebenhausen/Bezgenriet 09 / FuPa-Grafik
Foto: SG Jebenhausen/Bezgenriet 09 / FuPa-Grafik

Ein historischer Kantersieg lässt aufhorchen: Beim 12:0-Auswärtserfolg der SG Jebenhausen/Bezgenriet II über den SSV Göppingen II überragte ein Mann ganz besonders. Mit einer starken Leistung von sechs Toren und drei Vorlagen sicherte sich der 33-jährige Angreifer Jetmir Hajdari die begehrte Auszeichnung zum FuPa-Spieler der Woche in Württemberg. Doch trotz der großen Emotionen und der Euphorie bleibt der Blick des Torjägers fest auf das alles entscheidende Ziel gerichtet.

Eine überraschende Ehre für den Torjäger

Die Auszeichnung kam für den erfahrenen Stürmer unerwartet. Als er von seiner Wahl zum Spieler der Woche erfuhr, zeigte er sich verblüfft, aber glücklich. Auf die Frage, ob er mit diesem Erfolg im Vorfeld gerechnet habe, entgegnete er: „Nein, überhaupt nicht. Ich wusste nicht mal, dass es das gibt. Ich kenne nur Team der Woche.“

Ein Schützenfest mit ungeahnter taktischer Leichtigkeit

Das furiose 12:0 war ein wahres Offensivspektakel, das man snicht so oft erlebt. Unglaubliche neun Scorerpunkte steuerte der Goalgetter zu diesem Kantersieg bei. Wie es zu diesem denkwürdigen Ergebnis auf dem Platz kommen konnte, erklärt er mit viel Begeisterung über das gelungene Zusammenspiel: „Wir haben ungewohnt flex gespielt auf einem großen Platz und hatten viele Räume. Dadurch war es einfach, uns nach vorne zu kombinieren und Tore zu schießen.“

Der Fokus auf den gemeinsamen Erfolg

Wenn es um die Art und Weise geht, wie er seine Treffer am liebsten erzielt, zeigt sich der Angreifer pragmatisch. Für ihn zählt im emotionalen Kampf um den Klassenerhalt nur das nackte Resultat im Dienste der Mannschaft. Am liebsten agiert er im „Sturm“, doch die optische Eleganz ist für ihn zweitrangig, solange das Ergebnis stimmt: „Egal wie, Hauptsache Tor und 3 Punkte.“

Ein Verein voller Zusammenhalt und Lebensfreude

Seine sportliche Heimat hat er bei der SG Jebenhausen/Bezgenriet 09 gefunden. Die tiefe Verbundenheit zu seinem Klub resultiert vor allem aus dem Miteinander, das den Verein für ihn zu etwas ganz Besonderem macht. Es sind die menschlichen Begegnungen auf und neben dem Rasen, die ihn jede Woche aufs Neue antreiben: „Es sind tolle Menschen im Verein, mit denen man auf dem Platz und natürlich auch neben dem Platz sehr viel Spaß haben kann.“

Die Inspiration durch ein unermüdliches Weltklasse-Idol

Auf der Suche nach sportlichen Vorbildern blickt der 33-Jährige zu den ganz Großen des Weltfußballs. Ein Superstar dient ihm als tägliche Motivationsquelle für den eigenen Ehrgeiz und die Bereitschaft, im Training alles zu geben. Sein großes Idol benennt er voller Respekt für dessen Lebenswerk: „Cristiano Ronaldo, seine enorme Disziplin im Training und sein Ehrgeiz, sich ständig zu verbessern.“

Der Showdown im Kampf um den Klassenerhalt

Obwohl die Saison in der Kreisliga B8 Neckar/Fils beendet ist und die Mannschaft den 7. Tabellenplatz belegt, ist an Urlaub noch lange nicht zu denken. Ein Fußballdrama wirft seine Schatten voraus, denn die wichtigste Prüfung steht dem Team unmittelbar bevor. Er zieht ein klares und hochemotionales Zwischenfazit, das die Anspannung vor dem kommenden Freitag verdeutlicht: „Die Saison ist für uns noch nicht vorbei, wir spielen am Freitag Relegation, um die Liga zu halten. Das ist das größte Ziel von uns.“

Die lebenslange Treue zum runden Leder

Auch im gehobenen Fußballalter verspürt der Stürmer noch immer den unbändigen Hunger auf den Sport. Seine mittel- und langfristigen Ziele sind eng mit dieser großen Leidenschaft verknüpft, die ihn schon sein ganzes Leben lang begleitet. Er möchte so lange wie möglich aktiv auf dem Platz stehen: „Natürlich meinem Lieblingshobby weiter nachzugehen und Fußball zu spielen.“

Ein ausgefülltes Leben zwischen Handwerk und Fußballplatz

Große Sprünge abseits des Rasens lässt der straffe Zeitplan des nimmermüden Angreifers indes kaum zu. Neben dem zeitintensiven Engagement im Verein bleibt kaum Raum für andere Freizeitaktivitäten, was er ganz ohne Umschweife feststellt: „Ich habe nicht viel Zeit für andere Hobbys.“ Sein Ausdauer und Zuverlässigkeit beweist er stattdessen tagtäglich in seinem Berufsleben: „Ich bin gelernter Kfz-Mechaniker und mache diesen Beruf seit 16 Jahren.“