2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligavorschau
Der TV Parsberg ist seit dem fünften Spieltag unbesiegt. Jetzt geht es nach Bach.
Der TV Parsberg ist seit dem fünften Spieltag unbesiegt. Jetzt geht es nach Bach. – Foto: Florian Würthele

Sechs-Punkte-Spiel in Thalmassing – Kareth trachtet nach Heimsieg

Bezirksliga Süd, 17. Spieltag: Bach prüft Parsbergs Mega-Lauf +++ Schwarzhofener Mammut-Trip nach Töging +++ Spitzenreiter Wenzenbach hat Prüfening zu Gast

Die einen sind seit Wochen ungeschlagen (Parsberg, Kareth und Ramspau). Die anderen warten seit einer gefühlten Ewigkeit auf ein Erfolgserlebnis (Prüfening, Thalmassing und Töging). Oben wie unten spitzt sich die Lage allmählich zu in der Bezirksliga Süd. Spannung ist auch am 17. Spieltag garantiert.

Los geht's mit dem Flutlichtduell TSV Kareth-Lappersdorf gegen 1. FC Schwarzenfeld am Freitagabend. Tabellenführer SV Wenzenbach will seine Heimstärke gegen den FSV Prüfening demonstrieren, der formstarke TV Parsberg tritt währenddessen beim VfB Bach an. In den unteren Gefilden des Tableaus steigt ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel. Und zwar zwischen dem FC Thalmassing und dem BSC Regensburg.

Freitag


Hinspiel: 3:0. Zwei verlorene oder ein gewonnener Punkt für den TSV Kareth (3., 32)? Eher letzteres, lagen die Lappersdorfer letzten Sonntag doch zeitweise mit zwei Toren hinten. Dank einer guten Moral erzwang die Bastian Lerchs Mannschaft gegen Regenstauf noch einen Punkt. Wichtig im engen Aufstiegsrennen! Nach zwei Unentschieden trachtet der TSV jetzt mal wieder nach einem Sieg. Zu Gast auf Kareths Höhen ist am Freitag mit dem 1. FC Schwarzenfeld (11., 17) ein Aufsteiger, der schon hinlänglich bewiesen hat, dass er in der Liga mithalten kann. Bitter verlief das vergangene Heimspiel gegen Bach. Früh sah der FC eine strittige Rote Karte. Schon zur Halbzeitpause hatte der Gast das Spiel quasi entschieden. Trotzdem: Den favorisierten Karethern will Schwarzenfeld mutig entgegentreten.


Samstag


Hinspiel: 0:2. Bis dahin ist es der erhoffte „goldene Herbst“ für die SpVgg Ramspau (9., 21). Seit fünf Partien ohne Niederlage (3/2/0), konnte sich die Romminer-Crew ordentlich von hinten freischwimmen. Der 2:1-Coup gegen Wenzenbach dürfte zusätzlichen Auftrieb gegeben haben. Deutlich bescheidener lief es zuletzt für den SV Breitenbrunn (14., 14). Nachdem die Schlüsselspiele gegen Pielenhofen und den BSC verloren gingen, stehen die Reichold-Mannen arg unter Zugzwang. Im heimischen Waldstadion beschwört der SVB seine Heimstärke – und will sich zugleich an Ramspau für die Hinspielniederlage revanchieren.


Hinspiel: 1:2. Die schwarze Serie will einfach nicht enden. Seit einer Ewigkeit wartet der SV Töging (16., 9) auf einen Punktgewinn. Selbst ein Remis täte in dieser Phase gut. Fürs Derby in Parsberg hatte sich das Team von Trainer Alex Sommer viel vorgenommen, um nach drei Gegentoren in den ersten sieben Minuten eigentlich schon als Verlierer festzustehen. Derweil tritt der SV Schwarzhofen (6., 24) die weiteste Auswärtsfahrt der Saison mit einer Prise Wut im Bauch an. „Nach der überflüssigen und eigentlich unverdienten 0:1-Niederlage gegen Viehausen, wollen wir versuchen in der Ferne wieder zu punkten“, so SVS-Coach Adi Götz, der die Aufgabe beim Tabellenletzten „sicher nicht unterschätzt. Es geht in diesem Spiel für den Aufsteiger schon um sehr viel, will er nicht abreißen lassen. Damit müssen wir rechnen und uns entsprechend darauf einstellen.“


Sonntag


Hinspiel: 2:3. Ein Duo aus den eigenen Reihen soll es richten: Mit Thomas Faltermeier und Niko Wohlmann haben beim FC Thalmassing (13., 14) zwei langjährige und verdiente FC-Spieler bis auf Weiteres das Sagen. Das neue Trainergespann möchte die Roosters wieder in die richtigen Bahnen lenken. Zunächst mal gilt es den anhaltenden Negativtrend (sechs Niederlagen in Folge) zu stoppen. Man steuert einem Sechs-Punkte-Spiel entgegen. Sonntags-Gegner BSC Regensburg (12., 15) ist nur einen Punkt und einen Platz besser postiert, steht ebenfalls unter Zugzwang. Im Gegensatz zum Gegner reist der BSC mit einem Erfolgserlebnis im Rücken an. Gegen Breitenbrunn machte die Verschl-/Klica-Truppe aus einem 0:2 noch ein 3:2. Eines ist klar: Eine Niederlage können sich beide Teams nicht erlauben.


Hinspiel: 2:1. Unter den eng beisammen liegenden Top-5 belegt der FC Viehhausen (5., 30) aktuell den letzten Platz. Heißt: Allzu viele Ausrutscher sollte sich die Zani-Elf bis zur Winterpause nicht mehr erlauben, ansonsten könnte der Zug schnell abgefahren sein. Nach dem harterkämpften 1:0-Auswärtssieg in Schwarzhofen – es war das erwartet schwere Spiel – geht's nun daheim gegen den FC Pielenhofen-Adlersberg (10., 19). Dieser hat in den vergangenen Woche richtig was fürs Punktekonto tun können. Dementsprechend fährt die Warlimont-Crew guter Dinge zum langjährigen Rivalen.


Hinspiel: 0:2. Weiter auf dem aufsteigenden Ast befindet sich die SpVgg Hainsacker (7., 23). Es ist bemerkenswert, wie sich Hammerl, Glötzl & Co. aus dem zwischenzeitlichen Ergebnisloch befreit haben. Durch den Ungeschlagen-Lauf konnte sich der Liga-Dino ein ordentliches Polster auf die hinteren Plätze anfressen. Aber natürlich soll weiter nachgelegt werden. Am Sonntag wartet eine echte Bewährungsprobe auf die SpVgg, wenn der Tabellenzweite TB/ASV Regenstauf (33) den kurzen Weg in die Waldsportanlage auf sich nimmt. Die Blitzer mussten sich zuletzt trotz klarer Führungen mit einem 4:4 gegen Kareth zufriedengeben. Folglich gehen sie mit einer Schippe Wut im Bauch ins nächste Match.


Hinspiel: 1:1. Einen Rückschlag musste Tabellenführer SV Wenzenbach (36) vor Wochenfrist hinnehmen. Die Niederlage in Ramspau kam unerwartet. Speziell im ersten Durchgang ging die Brandl-Formation zu schludrig mit dem sich bietenden Chancen um. Mehr Effizienz wollen Super-Scorer Alex Freitag und seine Mitstreiter gegen den FSV Prüfening (15., 13) an den Tag legen. Klares Ziel des SVW ist der siebte Sieg im achten Heimspiel der Saison. Auf den Tabellenvorletzten Prüfening kommt jedenfalls eine echte Herkulesaufgabe zu. Doch ganz gleich gegen wen es geht: Der FSV benötigt Punkte, um sich von unten rauszukämpfen! Die Sieglos-Serie soll schnellstmöglich gestoppt werden. Ob das ausgerechnet gegen den Primus klappt? Ein Mutmacher: Im Hinspiel ergatterten die Regensburger einen Punkt.


Hinspiel: 1:4. Es läuft beim TV Parsberg (4., 31)! Seit dem fünften Spieltag haben die Brandls, Guth und Konsorten kein Spiel mehr verloren. Und das obwohl zuletzt mehrere Achsenspieler ersetzt werden mussten. Eine Woche nach dem lockeren 6:0 gegen Töging – man führte nach einem Blitzstart rasch 3:0 – wird die Parsberg Mannschaft diesmal wieder deutlich mehr gefordert. Geht es doch zum VfB Bach (8., 23), der nach wie vor nicht so recht weiß wo er steht. Aktuell befinden sich die Blauweißen im Niemandsland der Tabelle. Jenseits von Gut im Böse quasi. Immerhin sprangen aus den letzten vier Spielen drei Siege heraus, darunter in Regenstauf. Demzufolge darf von einer engen Angelegenheit ausgegangen werden – wenngleich das Hinrundenduell klar an den TVP ging.

Aufrufe: 023.10.2025, 17:15 Uhr
Florian WürtheleAutor