
Oberweikertshofen gewinnt das Kellerderby gegen Hollenbach deutlich. Doch nach dem 4:0 wird es noch einmal dramatisch spannend.
Mit einem auch in der Höhe verdienten 5:2-Sieg entschied der SC Oberweikertshofen am Mittwochabend in Hollenbach das Kellerderby deutlich für sich. Mit dem höchsten Saisonsieg hält sich die Elf von Trainer Paolo Maiolo die Tür auf den Relegationsplatz noch einen kleinen Spalt offen und darf damit weiterhin vom Klassenerhalt noch träumen.
Endlich führten im Krebsbach-Stadion von Hollenbach die Vielzahl von herausgespielten Torchancen auch zu Treffern. Zwar benötigten die Gäste ein Eigentor von Hollenbachs Philipp Baier zur Führung, aber dann lief`s bei den Weikertshofenern. Co-Trainer Maximilian Schuch erhöhte 15 Minuten später mit einer schönen Bogenlampe auf 2:0 und fast schon eine Vorentscheidung stellte das 3:0 durch Dominik Widemann in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit dar.
Widemann war es auch, der knappe zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff mit seinem zweiten Tor das 4:0 besorgte. Das Nachholspiel des 21. Spieltags schien endgültig entschieden zu sein. Doch die Maiolo-Elf lehnte sich zurück und tat nicht mehr viel. Ein Schlendrian schlich sich ins Weikertshofener Spiel ein, und innerhalb von drei Minuten hatten Fatih Cosar und Michael Schäfer den gastgebenden Aufsteiger auf 2:4 herangebracht.
Die Begegnung nahm dramatische Züge an, als dann auch noch Bryan Stubhan nach wiederholtem Foulspiel 25 Minuten vor dem Ende mit der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Das Spiel drohte zu kippen. „Wenn Hollenbach die Monsterchance zum 3:4 genutzt hätte, ich weiß nicht, wie das Spiel dann ausgegangen wäre“, meinte Maiolo nach dem Schlusspfiff erleichtert. Elias Eck erlöste schließlich mit dem Tor zum 5:2 Mannschaft und Trainer.
„Die Mannschaft ist spielerisch und läuferisch sensationell aufgetreten“, lobte Maiolo am Ende aber seine Truppe und zeigte sich für die restlichen fünf Spiele kämpferisch. „Wir sind ganz locker drauf“, meinte der Cheftrainer des SCO. „Am Ende werden wir sehen, wo wir stehen.“ Am Samstag aber geht es für den SCO zum Tabellendritten FSV Pfaffenhofen, einer Mannschaft, die den Kampf um die Aufstiegs-Relegation noch nicht aufgegeben hat.