Kreispokal 3. Runde
TSV Wiesental - FC Östringen II 1:0 (1:2)
Schwerer Kampf ums Viertelfinale
Schon nach 12 Minuten wähnten sich die angereisten Gäste aus Östringen auf einem sicheren Weg ins Viertelfinale des Rothauspokals, als nach einem Torwartfehler des Wiesentaler Kreisligisten in der dritten Minute durch Tom Dickemann die schnelle Führung gelang.
Die weiteren Vorstöße der Reserve des FC Östringen2 brachten die Heimmannschaft vielfach in Verlegenheit. So erhöhte konsequenterweise Philipp Leimenstoll zum 0:2, als er auf der linken Seite ein Zuspiel von Gerich Christian aufnahm, mit hohem Tempo auf das gegnerische Gehäuse zulief und ins lange Eck vollendete.
Danach verflachte die Begegnung zusehends, der Gastgeber erholte sich allmählich und war spielerisch mit seinem Gegner auf Augenhöhe.
Kurz vor der Halbzeitpause ergab sich noch die eine oder andere Gelegenheit auf weitere Treffer, doch alle Chancen wurden leichtfertig vergeben.
Als in der zweiten Halbzeit Philipp Leimenstoll wegen eines privaten Termins nicht mehr zur Verfügung stand, zeigte sich das Fehlen für seinen Sturmpartner Tim Koch überdeutlich.
Jetzt stand die Abwehrreihe der Östringer im Brennpunkt des Geschehens. Man bekam bis zum Ende der Begegnung keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Zuspiele waren zu ungenau, sodass der TSV seinen Gegner in die eigene Hälfte drängte. Gegenstöße konnten kaum noch initiiert werden, was die Verteidigung zunehmend in Bedrängnis brachte.
In der 80. Minute fiel verdientermaßen der 1:2 Anschlusstreffer für die ständig anlaufenden Wiesentaler. Aus einer unübersichtlichen Situation heraus war Georgios Parsantanian erfolgreich.
Bis zur letzten Minute drängten die Einen auf den Ausgleich, während die Anderen sich mit destruktiven Bällen behalfen. Indessen, die nun dominierende Mannschaft konnte sich nicht belohnen.
Manchmal gewinnt nicht immer das bessere Team, sondern das glücklichere. Mit den fehlenden Stammkräften sollte die Viertelfinalbegegnung im Herbst wieder eine konstruktivere Spielweise ermöglichen.
(R.J./E.O.)