2026-03-09T15:40:23.061Z

Allgemeines

Schwere Achillessehnenverletzung überschattet Partie

SV Todesfelde II verliert in Kisdorf und bangt um Torwart Kainzinger

von ck · Heute, 08:29 Uhr · 0 Leser
– Foto: Marwin Wolf

Der SV Todesfelde II hat in der Landesliga Holstein einen bitteren Nachmittag erlebt. Beim FC Fetih-Kisdorf unterlag die Mannschaft von Trainer Sebastian Fojcik mit 0:2. Überschattet wurde die Partie vor 156 Zuschauern jedoch von der schweren Verletzung von Torhüter Jonas Sebastian Kainzinger, der sich ohne Gegnereinwirkung die Achillessehne riss und mit dem Krankenwagen abtransportiert werden musste.

Die Begegnung begann ausgeglichen. Beide Teams tasteten sich zunächst ab, wobei Todesfelde in der ersten Halbzeit die besseren Möglichkeiten besaß. Zwei klare Chancen blieben jedoch ungenutzt. Gleichzeitig wurde die Partie früh von personellen Rückschlägen geprägt: Bereits in der ersten Hälfte musste Elias Jung verletzt ausgewechselt werden, zudem kam es zur Pause zu einer weiteren Veränderung im Todesfelder Spielaufbau.

Nach dem Seitenwechsel verschärfte sich die Situation für die Gäste dramatisch. Torwart Jonas Sebastian Kainzinger verletzte sich ohne Fremdeinwirkung schwer an der Achillessehne. Die Behandlung auf dem Platz sowie der anschließende Abtransport mit dem Krankenwagen sorgten für eine längere Unterbrechung und brachten zusätzliche Unruhe ins Spiel der Gäste.

„Es war natürlich ein bitterer Nachmittag für uns, vor allem wegen der schweren Verletzung unseres Torhüters“, erklärte Fojcik nach der Partie. „Wenn du bereits mehrere Wechsel vornehmen musst und dann noch eine so schwere Verletzung hinzukommt, verändert das natürlich die Statik des Spiels.“

Kurz nach dieser Szene nutzten die Gastgeber ihre Chance. Julius Schult brachte Fetih-Kisdorf in der 76. Minute in Führung. Todesfelde wirkte in dieser Phase unsortiert und leistete sich einige Unkonzentriertheiten. Neun Minuten später entschied Schult mit seinem zweiten Treffer der Partie (85.) die Begegnung endgültig.

Fojcik sah sein Team zuvor durchaus auf Augenhöhe: „Die Partie war bis dahin ausgeglichen, und wir hatten in der ersten Halbzeit zwei sehr gute Möglichkeiten, bei denen wir eigentlich das 1:0 machen müssen.“ Nach dem Doppelschlag der Gastgeber habe seine Mannschaft zwar noch einmal Energie entwickelt, doch die Zeit reichte nicht mehr, um das Spiel zu drehen.

In der Tabelle bleibt der SV Todesfelde II mit 18 Punkten auf Rang zwölf und befindet sich weiterhin im unteren Mittelfeld der Liga. Der FC Fetih-Kisdorf verbessert sich mit nun 16 Punkten auf Platz 14 und verkürzt damit den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen. Für Todesfelde steht nun zunächst die Verarbeitung der personellen Rückschläge im Vordergrund. „Wir wünschen Jonas alles Gute und werden ihn in dieser schweren Phase unterstützen. Die Mannschaft muss jetzt den Kopf freibekommen, sich ein paar Tage erholen und dann geht es weiter“, sagte Fojcik.

FC Fetih-Kisdorf – SV Todesfelde II 2:0
FC Fetih-Kisdorf: Fin Drews, Ben Dreger, Lars Höche, Luis Hinzmann, Robin Behrens (84. Mustafa Dikdere), Lasse Drews, Marco Möller, Jonas Rübner (75. Marvin Ruehsen), Lennart Iven Hoee, Mats Lorisch (89. Sören Flemmer), Julius Schult (93. Konstantin Korella) - Trainer: Nico Brehm
SV Todesfelde II: Jonas Sebastian Kainzinger (75. Jan Malte Skubowius), Johannes Willebrand, Reik Ole Steffens (88. Jannis Gliem), Lasse Schwiemann, Elias Jung (43. Yannick Phil Hagemann), Paul Rieseler, Dennis Studt, Sam Alparslan Puranaci (88. Kayahan Demirtag), Cornel Josef Barlikowski, Jakob Friedrichs, Junis Birgül (46. Julian Holz) - Trainer: Sebastian Fojcik
Schiedsrichter: Mika-Bent Baghai-Anaraki - Zuschauer: 156
Tore: 0:1 Julius Schult (76.), 0:2 Julius Schult (85.)