2026-05-15T09:36:57.455Z

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„Schwer nachvollziehbar, wie diese Mannschaft nicht auf Platz 1 steht“

Der TSV Stelingen empfängt TuS Altwarmbüchen – und geht mit klarer Favoritenrolle in die Partie

von red · Heute, 07:01 Uhr · 0 Leser
– Foto: Volkhard Patten

Nach dem 7:1 vor anderthalb Wochen erwartet Trainer Edis Bajrovic kein einfaches Spiel. Auch Sebastian Schmidtspricht von einer „riesigen Aufgabe“.

Die Ausgangslage vor dem 32. Spieltag ist eindeutig. Wenn der TSV Stelingen am Samstag TuS Altwarmbüchenempfängt, trifft der Tabellendritte auf eine Mannschaft aus dem unteren Tabellenbereich – und damit erneut auf einen Gegner, den man erst vor kurzer Zeit deutlich besiegt hat.

Vor anderthalb Wochen gewann Stelingen in Altwarmbüchen mit 7:1, nun folgt direkt das Rückspiel. Die Unterschiede zwischen beiden Mannschaften beschreibt selbst der gegnerische Trainer ungewöhnlich offen. „Ehrlich gesagt ist es für mich schwer nachvollziehbar, wie diese Mannschaft nicht auf Platz eins steht. Für mich spielen sie mit Abstand den besten Fußball in der Liga – sehr geradlinig, dynamisch und mit enormem Tempo“, sagt Sebastian Schmidt.

Stelingen geht mit 62 Punkten in die Partie und reist mit dem 3:2-Erfolg bei TuS Kleefeld im Rücken an. Altwarmbüchen steckt dagegen mit 18 Punkten tief im Tabellenkeller.

Trainer Edis Bajrovic warnt vor Nachlässigkeit. „Für das Spiel morgen ist vor allem wichtig, dass wir weiterhin voll konzentriert bleiben und die Spannung hochhalten. Auch wenn der Gegner bereits abgestiegen ist, wird das keine einfache Aufgabe.“

Gerade Mannschaften ohne Druck seien schwer einzuschätzen. „Solche Mannschaften spielen oft besonders befreit auf, weil sie keinen Druck mehr haben. Dazu kommen zuletzt auch ordentliche Ergebnisse des Gegners. Deshalb nehmen wir die Aufgabe auf keinen Fall auf die leichte Schulter.“

Schmidt wiederum sieht seine Mannschaft vor allem körperlich gefordert. „Vielleicht müssen wir das diesmal einfach etwas schlauer angehen und in manchen Situationen robuster in den Zweikämpfen auftreten.“ Gleichzeitig macht er keinen Hehl aus den sportlichen Unterschieden: „Spielerisch und vom Tempo her können wir mit Stelingen aktuell nicht mithalten. Dafür sind sie einfach zu stark.“

Die Zielsetzung auf Stelinger Seite bleibt klar. „Trotzdem ist unser klares Ziel natürlich der nächste Dreier“, sagt Bajrovic. Entscheidend werde dabei erneut die Chancenverwertung sein. „Positiv ist allerdings, dass wir uns in jedem Spiel viele Torchancen herausarbeiten. Jetzt müssen wir uns für den Aufwand, den wir betreiben, einfach noch besser belohnen.“

Altwarmbüchen hofft derweil vor allem auf eine andere Reaktion als im Hinspiel. „Die Jungs hat das schon sehr geärgert, damals sieben Gegentore kassiert zu haben“, sagt Schmidt. „Jetzt kommt es darauf an, wie wir darauf reagieren.“