2026-03-13T07:45:35.464Z

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Schwefingen siegt, Vehring hadert: „müssen das 3., 4. oder 5:0 machen"

Schwefingen gewinnt, doch der Coach bleibt kritisch

von p.s. · Heute, 20:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: René Diebel

Die SF Schwefingen haben ihr Heimspiel gegen Alemannia Salzbergen gewonnen und damit den dritten Sieg in Folge eingefahren. Zufrieden war Trainer Daniel Vehring nach dem Abpfiff dennoch nicht zu 100 Prozent. Trotz des Erfolgs bemängelte der Coach vor allem die Leistung seiner Mannschaft – insbesondere im ersten Durchgang.

Das war keine gute Leistung meiner Mannschaft. Wir hatten keine gute erste Halbzeit, haben nicht so gut Fußball gespielt“, erklärte Vehring nach der Partie. Seine Kritik richtete sich dabei weniger an den Gegner als an die eigene Mannschaft. Salzbergen sei zwar „nicht so präsent gewesen“, doch durch die schwache Vorstellung seiner Elf habe man die Gäste unnötig ins Spiel kommen lassen.

Bereits in der Pause machte der Trainer seiner Mannschaft deutlich, dass deutlich mehr möglich sei. „Das habe ich meinen Jungs auch in der Halbzeit gesagt, dass wir das viel, viel besser machen können“, berichtete Vehring.

Nach dem Seitenwechsel steigerte sich Schwefingen zwar, ließ jedoch zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt. Der Trainer zählte gleich mehrere hochkarätige Chancen auf: „In der zweiten Halbzeit müssen wir einfach das 3., 4. oder 5:0 machen. Ich glaube, wir haben sechs Situationen, wo wir alleine aufs Tor laufen, machen kein Tor durch einen zu schwachen Abschluss.

Statt einer klaren Entscheidung kam Salzbergen noch einmal zurück ins Spiel. „Dann hauen die plötzlich aus 25 Metern den Ball in den Winkel und es steht 2:1“, schilderte Vehring die Szene, die die Partie kurzzeitig wieder spannend machte.

In der Schlussphase ließ Schwefingen jedoch nichts mehr anbrennen und brachte den dritten Sieg in Folge über die Zeit. Trotz des Erfolgs blieb der Trainer in seiner Analyse deutlich: „Es war ein sehr schlechtes Bezirksligaspiel mit einer schwachen Leistung meiner Schwefinger Heimmannschaft, aber ein verdienter Sieg, der trotzdem irgendwo auf eine Art ungefährdet ist.

Auch wenn die Begegnung zwischenzeitlich noch einmal Spannung bekam, bewahrte Vehring insgesamt die Ruhe. „Ich bin nicht zufrieden, aber trotzdem entspannt. Die Salzbergener haben uns dann unnötigerweise vor Probleme gestellt.

Mit dem Erfolg festigen die SF Schwefingen 1949 ihren Platz in der Spitzengruppe der Liga. Nach 19 Spielen steht das Team bei 36 Punkten und belegt aktuell Rang drei der Tabelle. Spitzenreiter ist weiterhin der SV Union Lohne mit 42 Punkten aus 17 Spielen, gefolgt vom ASV Altenlingen 1965 mit 38 Zählern. Dahinter rangiert Schwefingen vor der SG Freren sowie dem VfL Weiße Elf Nordhorn, die jeweils 35 Punkte aufweisen.

Für SV Alemannia Salzbergen bleibt die Lage im unteren Tabellenmittelfeld angespannt. Mit 18 Punkten aus 18 Spielensteht die Mannschaft derzeit auf Platz 13.

Für Schwefingen zählt am Ende vor allem das Ergebnis – auch wenn Trainer Vehring nach dem Abpfiff deutlich machte, dass seine Mannschaft trotz der drei Punkte noch deutlich Luft nach oben hat.