Mittlerweile geht der Hochschwarzwälder für den Verbandsligisten FC Teningen auf Torjagd.
Mittlerweile geht der Hochschwarzwälder für den Verbandsligisten FC Teningen auf Torjagd. – Foto: Achim Keller

Schwarzwälder Florian Haselbacher mischt beim FC Teningen die Liga auf

Er trifft und trifft und trifft: Der Schwarzwälder Florian Haselbacher führt die Torjägerliste der Fußball-Verbandsliga an.

Seit Kindertagen an gab es für den Fußballer Florian Haselbacher nur einen Verein: Der 30-Jährige war viele Jahre das Aushängeschild des SV Grafenhausen im Schwarzwald und blieb seinem Heimatverein auch treu, als er studienbedingt nach Freiburg umgezogen war. Im Vorfeld dieser Saison entschloss sich Haselbacher zu einem Wechsel und entschied sich für den Verbandsligisten FC Teningen. Dort entpuppte er sich als Volltreffer: Mit sieben Treffern in fünf Spielen führt er die Torjägerliste in der Liga an.

14 Neuzugänge präsentierte der Verbandsligist FC Teningen im Vorfeld der Saison. Der Name Florian Haselbacher war dabei nur wenigen Kennern des Regionalfußballs im Großraum Freiburg ein Begriff. "Wir haben da noch einen aus dem Schwarzwald geholt, der uns helfen kann", sagte FCT-Vorstand Thomas Hodel und sollte Recht behalten. Nachdem er über Jahre von Freiburg aus in die Heimat gependelt war, um dort gemeinsam mit seinen Jugendfreunden Fußball zu spielen, entschied sich Florian Haselbacher im Vorfeld dieser Saison für ein Engagement in Teningen. "Ich hatte zuvor in Biengen öfters mittrainiert und kannte daher Trainer Jan Lindemann, der zu dieser Zeit dort tätig war. So kam der Kontakt zustande", erzählt Haselbacher. Die ganze Geschichte zu Florian Haselbacher gibt es im BZ-Plus-Artikel.

Es war der erhoffte Schritt in die richtige Richtung, der dem FV Lörrach-Brombach jüngst gelang. Gegen den SV Kuppenheim drehte der Verbandsligist ein 0:2 in einen 3:2-Sieg. Trainer Tiziano Di Domenico will, dass seine Akteure „mit Mut Fußball spielen, die Bälle auch fordern“. Diese positive Entwicklung samt gestärktem Selbstvertrauen hofft er am Sonntag bei der Oberliga-Reserve des FC Villingen (16 Uhr) beizubehalten, zumal „man gegen einen Gegner, der früh presst, auch Ballsicherheit haben muss“. Im Villinger Team sieht Di Domenico durchaus Parallelen zum FVLB. Auch die FC-Reserve sei „eine sehr junge Mannschaft“ und in dieser Saison bisher „schwankend“ unterwegs. Di Domenico schätzt den Gegner daher „ein bisschen wie eine Wundertüte“ ein.

Aufrufe: 022.9.2022, 19:00 Uhr
Lukas Karrer (Badische Zeitung)Autor