
Es war ein Coup sondergleichen, der dem 1. FC Schwarzenfeld da am Sonntag gelungen war. Die Schützlinge von Trainer Mathias Meßmann rangen Landesliga-Anwärter SV Wenzenbach auf dessen Gelände 3:1 nieder – mit großem Kämpferherz, Effizienz, einem starken Keeper und dem nötigen Quäntchen Glück. Schon das Hinspiel hatte Schwarzenfeld mit 4:1 gewonnen. Damit brachte der FC den Wenzenbachern zwei ihrer vier Saisonniederlagen – und noch dazu die zwei höchsten – bei. Die Schwarzweißen haben Eindruck hinterlassen in der Bezirksliga Süd!
„Wir haben die Fehler des Gegners konsequent ausgenutzt, lieferten eine geschlossene Mannschaftsleistung ab. Jeder hat für den anderen gekämpft. Unser Torwart Stefan Seitz war saustark und hat mit seinen Paraden auch seinen Teil dazu beigetragen“, blickt Abteilungsleiter Florian Peter auf den Überraschungssieg vom Sonntag zurück. Für den Wiederaufsteiger waren es die Punkte 29 bis 31 auf dem Weg zum anvisierten Klassenerhalt. Vor den letzten vier Partien hat Schwarzenfeld sechs Zähler Vorsprung auf die aktuellen Releganten Thalmassing und Ramspau. „Ein Sieg aus den vier Spielen sollte reichen“, rechnet Peter vor.
Der Funktionär mahnt aber auch und blickt aufs Restprogramm: „Unser nächster Gegner Breitenbrunn ist in der Formtabelle Erster, die sind gut drauf. Thalmassing wird auch kein einfaches Auswärtsspiel. Viehhausen schwächelt aktuell zwar etwas, sie sind aber nicht schlecht und haben uns im Hinspiel sieben Tore eingeschenkt. Gegen Töging haben wir uns im Hinspiel auch schwergetan, haben den Kampf angenommen.“ Peter: „Wir müssen aufschauen, dass wir vor allem daheim punkten können.“ Zwischendrin am 30. April steht das Endspiel im Kreispokal auf der Agenda. Gegen Ligakonkurrent SV Schwarzhofen genießt Schwarzenfeld Heimrecht. „Klar würden wir gern den Pokal holen“, meint Peter, wenngleich der Fokus auf dem Bezirksliga-Erhalt liegt.