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Schwarzenbach und Trainer Malek gehen getrennte Wege

Der Rangzwölfte der Kreisklasse West und sein Coach einigten sich auf die Beendigung der Zusammenarbeit +++ Sportlicher Leiter Uwe Salfer springt erneut in die Bresche

von Jürgen Masching / Werner Schaupert · 21.08.2025, 11:00 Uhr · 0 Leser
Die Ära Christian Malek beim SC Schwarzenbach ist zu Ende gegangen.
Die Ära Christian Malek beim SC Schwarzenbach ist zu Ende gegangen. – Foto: Alina Bäumler

Vier Spieltage sind in der Kreisklasse West des Spielkreises Amberg/Weiden absolviert, die Bilanz des SC Schwarzenbach nimmt sich mit nur zwei Punkten auf der Habenseite doch sehr unbefriedigend aus. Auch am letzten Wochenende schaffte der letztjährige Tabellensiebte – man mischte lange im Buhlen um ganz vordere Plätze mit – nicht den erhofften ersten Saisonsieg. Beim Aufsteiger SV Wildenreuth kam man über ein 1:1 nicht hinaus. So tritt man aktuell im Tabellenkeller auf der Stelle. Grund genug für die Verantwortlichen und Trainer Christian Malek zu reden und die aktuelle sportliche Situation zu analysieren.

Das Ergebnis der Analyse: Einvernehmlich hat man sich darauf verständigt, die Zusammenarbeit zwischen dem SCS und seinem Übungsleiter zu beenden, teilte der Verein nun mit. Beide Seiten wären nach intensiven Gesprächen übereingekommen, dass eine Veränderung auf der Trainerposition Sinn machen würde, um neue Anreize zu setzen.

Christian Malek, der in seiner aktiven Zeit bei der SpVgg Weiden aktiv war und dort in der Bezirks- und Bezirksoberliga spielte, hatte den ein Jahr vorher in die Kreisklasse aufgestiegenen SC Schwarzenbach vor der Spielzeit 2024/25 übernommen und führte ihn auf einen guten siebten Tabellenplatz. Zuvor war der aus Pressath stammende 50-Jährige Übungsleiter beim dort beheimateten TSV und dem FC Kaltenbrunn auf der Kommandobrücke gestanden.

Die Suche nach seinem Nachfolger hat nun begonnen, gestaltet sich aktuell aber – man befindet sich ja erst am Anfang der neuen Saison – natürlich schwierig. Erneut wird nun Sportlicher Leiter Uwe Salfer (47), der dem SC schon mehrfach in Notsituationen aus der Patsche geholfen hatte, als Interimscoach fungieren. „Bis zur Winterpause übernehme ich die Verantwortung an der Linie, bis sich ein Trainer wieder hervortut“, so der Schwarzenbacher „Dauerbrenner“. „Ich hoffe, dass wir so schnell wie möglich aus dieser Krise herauskommen und zur alten Stärke finden. Am Sonntag kommt mit dem SV Riglasreuth auch gleich mal ein echter Gradmesser nach Schwarzenbach“, so Salfer weiter.

Im Zusammenhang mit dem Trainerwechsel wollte Salfer noch ein persönliches Wort an den scheidenden Trainer richten: „Christian leistete eine gute und solide Arbeit, die sich im Jahr 2024 mit Platz 3 widerspiegelte. Aber 2025 ist irgendwie der Wurm drin. Natürlich auch urlaubs-, verletzungs- und auch arbeitsbedingt konnten wir in 13 Punktespielen gerade einen Sieg einfahren. Wir haben uns zusammengesetzt und sind dabei zum Entschluss gekommen, Christian freizustellen, um der Mannschaft neue Impulse und eine neue Ansprache zu geben.“ Christian Malek selbst äußerte sich nur ganz kurz zu den Geschehnissen: „Ich möchte das nicht kommentieren, ich konzentriere mich jetzt auf meine persönliche Zukunft.“