
Fußball-Kreisliga A Düren: Die Mannschaft von Muharrem Sekerci tritt bei Tabellenführer Winden an. Golzheim spielt in Jülich.
Stramm in Richtung Herbstmeisterschaft marschiert der VfVuJ Winden. Mit 26 Punkten steht die Mannschaft von Trainer Sebastian Sander auf Platz eins, muss noch insgesamt fünf Paarungen bestreiten, ehe die Hinrunde am 13. Dezember mit der Partie in Barmen beendet wird. Doch zuvor gilt es noch mit dem FC Golzheim und Schwarz-Weiß Düren zwei Verfolger auf Distanz zu halten. Am neuerlichen Spieltag kommt es schon zum Vergleich mit Schwarz-Weiß Düren, aktuell Tabellendritter.
„Natürlich ist unser Gastgeber Favorit, aber wir rechnen uns schon Chancen aus“, gibt sich Muharrem Sekerci, Trainer von Schwarz-Weiß Düren, sibyllinisch, lässt sich hinsichtlich Aufstellung nicht in die Karten schauen. Auch nicht sein Gegenüber Sebastian Sander, der, wie immer, „auch dieses Spiel gewinnen möchte“ und von einem schweren Gegner spricht.
Mit Blick auf die Tabellenspitze reist der FC Golzheim ins „Zehner“-Stadion nach Jülich. „Bei uns haben sich alle Erwartungen mehr als erfüllt. Wir liegen über unserem Soll, sind mit dem bisherigen Verlauf der Hinrunde sehr zufrieden.“ Schon fast genüsslich kann Golzheims Trainer Daniel Ecker sich zurücklehnen. In elf Spielen holte er bisher 22 Punkte, ist somit als Tabellenvierter ebenfalls auf Schlagdistanz zu Winden, das für Ecker berechtigterweise auf dem Spitzenplatz steht. Mit Blick auf den kommenden Gastgeber spricht er von „einem schwierigen Terrain“, erinnert an die Vorsaison, wo der SCJ/SV Hoengen nach einer miserablen Hinrunde und im Tabellenkeller ansässig eine unglaubliche Rückrunde hinlegte, die noch mit der Vizemeisterschaft endete.
„Und die blieben ungeschlagen, haben sich jetzt noch verstärkt.“ Ob sich in seinen Augen noch etwas im Mannschaftsgefüge oder in der Spielweise ändern müsste, hat Ecker eine klare Antwort. „Nein, ich bin absolut zufrieden mit unserem Auftritten.“ Dass am Sonntagabend – das Spiel findet wegen einer Doppelbelegung des Platzes erst ab 17.30 Uhr statt – der eine oder andere verletzte Spieler ausfällt, sei nichts Neues. „Damit muss ich jeden Sonntag umgehen, aber wir haben einen großen Kader, ich muss wieder einige Akteure streichen.“
Von Tabellenplatz acht gehen die „Zehner“ gegen den FC Golzheim auf den Rasenplatz. Natürlich, so sagt es Jülichs Trainer Tobias Voss mit dem Ansinnen, die drei Punkte zu behalten. Wobei er sich die letzten sechs Spiele in Erinnerung ruft. „Da haben wir nur acht Punkte geholt, haben zwölf Gegentore kassiert, obwohl wir ansonsten eine stabile Abwehrreihe haben.“ Doch die hatte beim 2:5 zum Beispiel gegen Schwarz-Weiß Düren und beim 1:4 gegen Welldorf-Güsten Aussetzer. „Wenn man gute Defensivspieler verletzungsbedingt nicht einsetzen, nicht eins zu eins ersetzen kann, passiert so etwas.“ So muss Voss auch im kommenden Heimspiel diesbezüglich umplanen.
Sich selbst eingeschlossen, denn beim letzten 2:2 gegen Düren 77 spielte er nach zwei Jahren wieder einmal selbst von Anfang an. Allerdings nur bis zur 57. Spielminute. „Ich wurde von einem Zuschauer verbal beleidigt, habe mich dann zu einer entsprechenden Antwort hinreißen lassen.“ Die Folge: Tobias Voss sah Rot, fehlt nun gegen den FC. Gegen einen Gast, der in seinen Augen sehr gut agiert, unangenehm zu spielen ist, kämpferisch alles abruft. „Aber ich freue mich auf den Vergleich.“ Wobei er wiederum auf seine jungen Spieler setzt: „Die hauen alles raus, und es ist schön, wie die sich engagieren.“
Die Spiele am Wochenende: Freialdenhoven - Lohn (Fr., 19.30), Barmen - Oberzier (Sa., 16.30), Koslar - Frenz (Sa., 18.30), Huchem-Stammeln - Burgwart (So., 14.30), Wenau - Welldorf-Güsten (So., 15.00), Winden - SW Düren, Nörvenich-Hochkirchen - Düren 77 (beide So., 15.30), Jülich/Hoengen - Golzheim (So., 17.30)
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