
In vier Kreisoberliga-Staffeln war das Titelrennen vor dem Wochenende bereits entschieden. Seit diesem Spieltag nun stehen fünf weitere Kreismeister in Sachsen-Anhalt fest! Wir zeigen euch, wo am Wochenende gejubelt werden durfte.
Die zweite Mannschaft von Turbine Halle hat es geschafft - und wie! Mit einem fulminanten 14:0-Kantersieg ging die Zweitvertretung vom Felsen am Sonnabend zu Gast beim FSV 67 Halle den letzten Schritt zum Titel und zum Landesklasse-Aufstieg. Nach 46 Jahren (!) wird damit in der neuen Saison erstmals wieder die Turbine-Zweite auf Landesebene vertreten sein. Mit drei zweiten Plätzen in den vergangenen vier Spielzeiten waren die Felsenkicker zuvor mehrmals knapp an der Meisterschaft gescheitert.
Erst die Hausaufgaben gemacht, dann von der Seitenlinie aus gejubelt: Sporting Mücheln ist Kreismeister im Saalekreis! Nach dem Müchelner 2:1-Heimerfolg am Samstag gegen den SV Blau-Weiß Farnstädt II besiegelte am Tag darauf das Remis des SV Beuna gegen Verfolger SV Merseburg-Meuschau (1:1) den vorzeitigen Titelgewinn. Mit einem großen Aufgebot war Sportring beim Spiel des Titelkontrahenten zu Gast - und ließ es nach der Punkteteilung krachen. Zehn Jahre nach dem Landesklasse-Abstieg kehrt Mücheln zurück ins Land!
Fünf bange Minuten des Wartens musste der FC Eintracht Köthen am Sonntag überstehen - doch dann konnte endlich gejubelt werden! Mit 1:0 hatte der Spitzenreiter der Kreisoberliga Anhalt-Bitterfeld das Derby gegen den FV Merzien gewonnen, doch in Zscherndorf rollte noch der Ball. Dort traf die SG Union Sandersdorf II auf den Eintracht-Verfolger ESV Petersroda - und machte ihrerseits mit einem 1:0-Erfolg den vorzeitigen Titelgewinn perfekt. Als in Zscherndorf der Schlusspfiff ertönte, brachen am Jürgenweg in Köthen alle Dämme. Nach 20 Jahren Kreisliga und Kreisoberliga kehrt der einstige Verbandsligist FC Eintracht Köthen in die Landesklasse zurück.
240 Zuschauer hatten sich dieses Finale furioso nicht nehmen lassen. Im direkten Duell zwischen dem SV Fortschritt Garitz und der SG Empor Waldersee ging es am Sonnabend um den letzten Kreismeistertitel in Anhalt. Und am Ende jubelten jene, die es mit den Gästen hielten. Durch einen 3:0-Erfolg zum Saisonabschluss behauptete die SG Empor ihre Tabellenspitze und schaffte die direkte Rückkehr in die Landesklasse. Dem SV Fortschritt blieb dagegen im zweiten Jahr in Folge nur der undankbare zweite Platz.
Die Kicker von Roter Stern Sudenburg wollten ihre erste Stadtmeisterschaft nach zehn Jahren unbedingt daheim bejubeln - und durften dies am Ende auch, weil Kevin Spilgies die Nerven behielt. Mit einem verwandelten Elfmeter in der vierten Minute der Nachspielzeit schoss der Torjäger vom Dienst die Sudenburger zum 2:2-Unentschieden gegen die SG Handwerk und damit zum letzten noch nötigen Zähler zur großen Party. Nach je einem dritten und einen zweiten Platz in den vergangenen beiden Jahren stehen die Roten Sterne nun wie zuletzt 2015 wieder ganz oben auf dem Podium in der Landeshauptstadt.
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