2026-06-09T05:59:15.975Z

Allgemeines

Schott Mainz und TuS Marienborn starten Kooperation

Der Oberligist TSV Schott Mainz und Verbandsligist TuS Marienborn wollen vor allem im Jugendbereich gemeinsame Sache machen +++ Wie es zur Kooperation kam

von Torben Schröder · Heute, 10:00 Uhr · 0 Leser
Machen künftig gemeinsame Sache: v.l. Klaus Bauer, Jörg Kalt, Guido Ritz, Bernd Bangel, Freddy Schulz, Marco Senftleben, Dietmar Hofmann.  Foto: Chiara Puci/Schott Mainz
Machen künftig gemeinsame Sache: v.l. Klaus Bauer, Jörg Kalt, Guido Ritz, Bernd Bangel, Freddy Schulz, Marco Senftleben, Dietmar Hofmann. Foto: Chiara Puci/Schott Mainz

Mainz. Die Idee entstand in einem der vielen Lokale in der Mainzer Neustadt. Dort, wo Sascha Meeth, der Sportliche Leiter und nun auch wieder Trainer von Oberligist TSV Schott Mainz, sowie Chefcoach Timm Belz und Manager Freddy Schulz von Verbandsligist TuS Marienborn in direkter Nachbarschaft wohnen. Der Austausch ist ein regelmäßiger. Nun wurde daraus eine Kooperation.

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„Das sind zwei Vereine, die sich sehr gut verstehen und jetzt einen Schritt weitergehen“, sagt Schulz. „Wir haben schon länger einen guten Kontakt zu Marienborn“, betont Marco Senftleben, Abteilungsvize bei Schott. „Die TuS ist ein Verein in unserem Mainzer Umkreis, der bodenständig ist, lebt, ein gutes Ansehen hat und mit dem wir viele Ansichten teilen.“

Am Dienstag wurde die Kooperation schriftlich fixiert. Ein Eckpunkt ist die Schulung von Jugendtrainern. Wenn beim TSV externe oder interne Fortbildungen anstehen, werden TuS-Trainer mit eingeladen. Auch Hospitationen sind geplant. Darüber hinaus sollen Schott-Talente, die es nicht direkt in die U19 oder die erste Mannschaft schaffen, bevorzugt nach Marienborn vermittelt werden, wobei natürlich am Ende die Spieler selbst entscheiden.

Lange Freundschaften zwischen Schott- und TuS-Funktionären

Auch als Testspielgegner bietet sich die TuS an, etwa wenn unter der Woche gelegentlich weniger eingesetzten Aktiven- oder Jugendspielern Matchpraxis verschafft werden soll. Schulz spricht von Synergien an vielen verschiedenen Stellen. „Es sind zwei Vereine, die sehr gleich ticken, was die Einstellung zum Sport und Vereinsleben angeht“, betont der Marienborner Manager, der selbst eine Schott-Vergangenheit hat. TSV-Teammanager Klaus Bauer und TuS-Chef Dietmar Hofmann verbindet eine langjährige Freundschaft. Verbindungen gibt es zahlreiche, auch durch Spielerwechsel.

Vielleicht gibt es ja beispielsweise mit Alexander Rimoldi in der Saisonvorbereitung ein Wiedersehen. Der 29-Jährige wechselte jüngst zum zweiten Mal von Schott nach Marienborn zurück. Der TSV hat der TuS angeboten, die clubeigene Infrastruktur etwa zur Leistungsdiagnostik, die im Amateurfußball ziemlich einzigartig ist, mitzunutzen. Der Fokus der Kooperation liegt, wie Senftleben sagt, von U17 bis Aktive, doch die Trainerfortbildungen beispielsweise könnten schon bei den Bambini beginnen.