
Mainz. Das zweite Heimspiel nach der neuerlichen Rückkehr in die Regionalliga steht an. Und das muss der TSV Schott Mainz, gegen Schlusslicht SG Barockstadt Fulda, gewinnen – sagte Trainer Samuel Horozovic nach dem 0:4 in Freiberg. „Das Wort müssen kann man streichen“, meint der 28-Jährige nun. „Aber natürlich wünscht man sich einen Dreier.“
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Aus der Mischung aus Selbstvertrauen, resultierend aus dem starken Start beim Spitzenreiter, und Ärger über die Nachlässigkeiten, die sich eingeschlichen haben und zur klaren Niederlage führten, erwächst Trotz. „Wir dürfen nicht in ein negatives Gefühl verfallen, sondern sollten eher noch befreiter aufspielen und uns einfach darauf freuen, ein Heimspiel gewinnen zu können“, sagt Kapitän Jost Mairose, „die Chancen dafür sind da.“
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Kompaktheit und Kettenverhalten, Fehlervermeidung, Spielaufbau und Effektivität, darum ging es Horozovic im Training. „In Freiberg sind wir hoch und aggressiv angelaufen, beim 4:0 in Alzenau standen wir im Block. Die Abläufe fühlen sich gefestigt und kompakt an“, sagt Mairose.
Drei Punkte aus drei Spielen stehen zu Buche, das 1:3 gegen den Bahlinger SC schmerzt. Sechs aus vier „wäre ein Top-Saisonstart“, sagt Mairose, „nur drei wären zu wenig“. „Gefühlt kann in der Liga jeder jeden schlagen“, betont Horozovic, „wir wollen schnellstmöglich unsere Punkte sammeln. Am besten mit einem Dreier gegen Fulda.“ Der kann für den Underdog TSV Schott nur schwerlich ein Muss sein – und wäre doch schon so früh in der Saison richtig wichtig.