
Sechs Spiele liegt die letzte Niederlage der SpVg Schonnebeck in der Oberliga Niederrhein bereits zurück: Nach der 0:2-Pleite gegen den SC St. Tönis am 6. Spieltag folgten fünf ungeschlagene Auftritte in Serie. Am Wochenende gelang der Elf von Chefcoach Dirk Tönnies nun ein überzeugender 4:1-Erfolg gegen Kellerkind SV Biemenhorst, das sich, trotz seiner schwachen Ausgangslage und einem neuem Chefcoach an der Seitenlinie, als würdiger Gegner erwies.
Top-Stürmer Niko Bosnjak brachte die SpVg Schonnebeck nach einer halben Stunde Spielzeit mit 1:0 in Führung, ehe SV-Akteur Luca Puhe im direkten Gegenzug der Ausgleich gelang. Doch die Schwalben ließen sich davon nicht beirren und gingen - nur weitere drei Minuten später - durch Moritz Isensee erneut in Front, ehe Bosnjak und Sturmpartner Lennon Jung nach dem Seitenwechsel endgültig den Deckel drauf setzten. SpVg-Coach Dirk Tönnies blickt im Gespräch mit FuPa Niederrhein auf die Begegnung zurück und ordnet das Formhoch seiner Mannschaft ein.
Aufgrund der nun makellosen Bilanz von vier aufeinanderfolgenden Ligasiegen stellen die Grün-Weißen das formstärkste Team der Liga, grüßen in der Blitz-Tabelle - einzig einen Punkt hinter Spitzenreiter Ratingen 04/19 - von Rang zwei. Dass diese Gesamtsituation definitiv keine Schlechte für die Schwalben ist, erkennt auch Cheftrainer Tönnies an. Dennoch sei die Entwicklung der Mannschaft noch nicht am Ende, wie der Übungsleiter hervorhebt: „Wir sind sicherlich in einer sehr guten Verfassung, aber noch nicht in Topform. Es gibt immer noch viel Verbesserungspotenzial“, räumt der 51-Jährige ein und schlussfolgert: „Wir sind auf einem sehr guten Weg und werden weiter hart arbeiten.“
Das Aufeinandertreffen mit dem SV Biemenhorst, der nach zuvor sechs Niederlagen in Serie als formschwächstes Team der Liga und Neu-Coach Jürgen Stratmann in die Begegnung gestartet war - habe einmal mehr gezeigt, dass es trotz ingesamt reifer Vorstellung nach wie vor Baustellen in der Offensive gibt: „Wir haben es in der ersten Halbzeit gut gemacht und verdient geführt. Nach dem Gegentor haben wir die Ruhe behalten. Wir haben dann auch eine schnelle Antwort gefunden, das einzige Problem war nur, dass wir im letzten Drittel nicht so zielstrebig waren“, konstatiert der Chefcoach, der beim 6:0-Kantersieg gegen den SV Sonsbeck in der Vorwoche ähnliche Kritikpunkte fand. Dennoch habe seine Mannschaft es schlussendlich „solide runtergespielt“ und das Ergebnis zufriedenstellend.
Am Sonntag wartet die nächste Aufgabe auf die Tönnies-Elf, wenn es am heimischen Schetters Busch gegen den FC Büderich geht. Auch gegen den Kontrahenten aus dem Mittelfeld des Tableaus will die SpVg die Siegesserie fortsetzen und weiter Selbstvertrauen tanken, ehe es eine Woche darauf ins Knaller-Spiel gegen Regionalliga-Absteiger KFC Uerdingen geht.
