
Beim TSV Nandlstadt zeigt die Formkurve nach unten. Am Freitag steht die Partie gegen den FCL an. Beim Blick aufs Personal bricht Freude aus.
Nandlstadt – Es ist noch gar nicht so lange her, da endete die Saison 2024/25 mit einer recht heilsamen Erfahrung für die Fußballer des TSV Nandlstadt. In der Relegation zur Kreisliga schlugen die Holledauer den SV Marzling dann doch recht deutlich mit 5:0 – und korrigierten so eine nicht wirklich brillant verlaufene Saison. So etwas, lautete das Credo in Nandlstadt, sollte sich eigentlich nicht wiederholen. Eigentlich.
Heuer im Sommer lief die Runde gar nicht mal so schlecht an. Bis Mitte September holten die Blau-Schwarzen sieben Zähler, viele wähnten den TSV auf einem guten Weg. Dann jedoch folgte das bittere 0:1 beim ganz schwach gestarteten BC Attaching – und ab da ging’s, mit wenigen Ausnahmen, bergab für die Holledauer. Bis auf den vorletzten Platz sind die Nandlstädter mittlerweile abgerutscht, der letzte Punktgewinn datiert vom Kellerduell mit Wartenberg. Davor gab’s aber auch die deutliche Klatsche gegen Neuling Moosen. Ist also schon die Angst vor einer neuerlichen Relegation ausgebrochen?
„Dafür sind es noch zu viele Spiele“, beschwichtigt Spartenchef Sebastian Löffler. Zudem sei die Liga aktuell noch sehr eng beisammen. Moosinning II als Siebter ist derzeit nur drei Zähler weg. Dennoch: Beim TSV zeigt die Tendenz stark nach unten, den guten Auftritten zum Auftakt folgte viel Tristesse. Mit acht Treffern haben die Holledauer, nach Schlusslicht Eitting, die schlechteste Torausbeute. „Wir machen vorne einfach unsere Chancen nicht“, gibt Löffler zu. „Defensiv würden wir gar nicht so schlecht stehen.“ Das Match gegen Moosen mal ausgenommen (0:6), waren die Nandlstädter in dieser Hinsicht tatsächlich gut dabei.
Zurück zur Offensive: Lukas Rieder, Nandlstadts bester Knipser, konnte heuer erst acht Mal auflaufen, lediglich drei Mal spielte er über die volle Distanz – und das bei vier Treffern. „Er kann durchaus für Chaos vorne sorgen“, vermisst auch Sebastian Löffler seinen Stürmer. Rieder war zuletzt angeschlagen. Auch gegen Moos㈠inning II musste er wieder frühzeitig runter. Ob er fürs Duell beim FC Lengdorf (Fr., 19.30 Uhr) fit wird, steht noch in den Sternen.
Ansonsten kommt den Holledauern das Duell im Landkreis Erding gar nicht gelegen. Denn auch der FCL schwächelte zuletzt arg, hat eigentlich andere Ambitionen. „Das ist eher gefährlich für uns“, warnt der Abteilungsleiter. Was Löffler als Vorteil sieht: Lengdorf werde sicher das Spiel machen. Das liege seiner Mannschaft.
Und: Personell lichten sich die Reihen: Für die Abwehr kehrt etwa Martin Kufer nach fünf Wochen wieder zurück, zudem ist Niklas Tafelmaier nach seinem Urlaub wieder im Dienst.