
Mit dem heutigen Abschluss des 27. Spieltags der Brandenburgliga ging ein ereignisreiches Fußballwochenende zu Ende. Die verbleibenden drei Partien boten den Zuschauern packende Wendungen, leidenschaftlichen Kampf im Mittelfeld und eine Nullnummer, die vor allem durch einen Platzverweis an Intensität gewann.
Der MSV 1919 Neuruppin gab sich keine Blöße. Gegen den Oberliga-Absteiger Ludwigsfelder FC entwickelte sich eine enge und zähe Partie, in der ein einziger Treffer die Entscheidung brachte. In der 38. Minute erzielte Felipe da Silva Felix das Tor zum 1:0-Endstand für die Hausherren. Neuruppin bleibt durch diesen Erfolg mit 55 Punkten auf Platz auf Tuchfühlung zur Spitze.
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Ein torreiches Spektakel erlebten die 61 Zuschauer beim BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow. Die Gastgeber begannen stark und eröffneten die Torfolge durch Jonas Marcellus Ziegler in der 32. Minute zum 1:0. Nur zwei Minuten später, in der 34. Minute, erhöhte David Nieland auf 2:0. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+1) verkürzte der Absteiger SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde durch Manuel Schmiedebach auf 2:1. Nach dem Seitenwechsel stellte erneut Jonas Marcellus Ziegler in der 54. Minute mit dem 3:1 den alten Abstand wieder her. Was folgte, war eine leidenschaftliche Aufholjagd der Gäste: Leandro Rodriguez Weber traf in der 65. Minute zum 3:2, ehe Lion Troschke in der 78. Minute den 3:3-Ausgleich markierte. Den Schlusspunkt zum 3:4-Endstand setzte schließlich Blenard Colaki in der 85. Minute.
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Vor 607 Zuschauern untermauerte der 1. FC Frankfurt seine Ambitionen auf den Titel. Die Gäste erwischten den besseren Start in die Torfolge, als Kieran Czech in der 33. Minute das 0:1 erzielte. Kurz vor dem Pausenpfiff schwächten sich die Hausherren des FSV Union Fürstenwalde: Yannik Sosnowski sah in der 45. Minute die Gelb-Rote Karte. Trotz der personellen Unterzahl hielt die Heimelf im zweiten Durchgang dagegen, doch die Gäste erhöhten durch Lennox Liebner in der 63. Minute auf 0:2. Nur eine Minute später, in der 64. Minute, gelang Dennis Paul der Anschlusstreffer zum 1:2. Am Auswärtssieg der Frankfurter änderte dies jedoch nichts mehr.
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Ein dramatisches Unentschieden sahen die 128 Zuschauer beim SV Altlüdersdorf. Gegen den Aufsteiger SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen legten die Hausherren einen perfekten Start hin, als Alpha Njie bereits in der 6. Minute zur 1:0-Führung traf. Kurz vor dem Halbzeitpfiff, in der 45. Minute, schraubte Fabien Tino Borchert das Ergebnis auf 2:0 hoch. Im zweiten Durchgang zeigten die Gäste jedoch eine starke Reaktion und kämpften sich zurück. Maarten Rosenboldt verkürzte in der 72. Minute auf 2:1. Ein Eigentor von Konstantin Schiller in der 88. Minute besiegelte schließlich den 2:2-Endstand.
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Nils Müller brachte die Gäste in der 40. Minute mit dem Treffer zum 0:1 in Führung. Nach dem Seitenwechsel bauten die Brandenburger ihren Vorsprung aus. Erneut war es Nils Müller, der in der 57. Minute zur Stelle war und das Tor zum 0:2 erzielte. Werder bewies im Anschluss jedoch Moral und versuchte, sich zurück in die Begegnung zu kämpfen. Der Anschlusstreffer gelang den Hausherren in der 70. Minute, als Dima Ronis zum 1:2 traf. Den Schlusspunkt zum 3:1-Erfolg der BSG Stahl setzte Luca Benedict Köhn in der 90.+4 Minute.
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Der Brandenburger SC Süd 05 empfing den SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf und sicherte sich in einer dramatischen Schlussphase drei Punkte im Kampf um die vorderen Plätze. Die Torfolge eröffnete Tim Dethloff, der die Hausherren in der 34. Minute mit 1:0 in Führung brachte. Es dauerte bis tief in die zweite Halbzeit, ehe die Vorentscheidung fiel: Erneut war es Tim Dethloff, der in der 86. Minute einen Foulelfmeter zum 2:0 verwandelte. Die Gäste bewiesen jedoch Moral und verkürzten nur wenig später durch Moritz Wache in der 89. Minute auf 2:1. Am Heimsieg der Brandenburger änderte dieser späte Anschluss jedoch nichts mehr.
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In der Partie zwischen dem Oranienburger FC Eintracht 1901 und der TSG Einheit Bernau bekamen die Zuschauer ein zähes und defensiv geprägtes Ringen zu sehen, das letztlich ohne Tore blieb. In einer umkämpften Begegnung fielen auf beiden Seiten keine Treffer, da die Angriffsreihen kein Mittel gegen die stabilen Abwehrreihen fanden. Ein wesentlicher und hochemotionaler Einschnitt ereignete sich jedoch im zweiten Durchgang, als Magomed Gayrbekov von der TSG Einheit Bernau in der 67. Minute mit der Gelb-Roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Trotz der anschließenden personellen Überzahl gelang den Oranienburgern in der Schlussphase kein Torerfolg mehr, sodass es beim Unentschieden blieb.
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Die Begegnung zwischen dem SV Germania 90 Schöneiche und dem TuS 1896 Sachsenhausen endete mit einem Heimsieg. Es begann bitter für die Hausherren, als Jan-Paul Platte bereits in der 3. Minute zur 0:1-Führung für die Gäste traf. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Schöneicher jedoch eine starke Reaktion und drehten die Partie innerhalb kürzester Zeit. Deniz Citlak markierte in der 47. Minute den Ausgleich zum 1:1. Nur wenig später brachte Vincent Lipp in der 50. Minute die Heimmannschaft mit dem Tor zum 2:1 erstmals in Front. Den Schlusspunkt unter diese engagierte Leistung setzte erneut Deniz Citlak, der in der 82. Minute mit dem Treffer zum 3:1 den Endstand herbeiführte.
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