2026-04-16T10:11:10.190Z

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Schönberg: Spartenboss Kern erklärt Trainerrücktritt

Der Interimscoach hat unmittelbar nach der Heimpleite gegen Dorfbach das Handtuch geworfen

von Thomas Seidl · Heute, 20:25 Uhr · 0 Leser
Herbert Kern hat seinen Trainerposten unmittelbar nach der Heimschlappe gegen Dorfbach zur Verfügung gestellt
Herbert Kern hat seinen Trainerposten unmittelbar nach der Heimschlappe gegen Dorfbach zur Verfügung gestellt – Foto: Verein

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Fünf Spiele, ein Punkt bei einem Torverhältnis 5:17! Die Frühjahrsbilanz des Kreisligisten TSV Schönberg ist erschreckend und hat das Abrutschen auf Tabellenplatz 13 zur Folge, der am Saisonende den direkten Abstieg bedeuten würde. Schönbergs Fußballchef Herbert Kern, der seit dem Spätherbst als Interimscoach fungiert, hat nun seine persönlichen Konsequenzen aus der Misere gezogen und seinen (Trainer-)Posten mit sofortiger Wirkung zur Verfügung gestellt. Am Samstag-Nachmittag kassierten Killinger, Nickl und Kameraden - trotz einer frühen Führung - im Heimspiel gegen den Neuling DJK-SV Dorfbach eine empfindliche 2:5-Heimpleite.

"Nach den enttäuschenden Leistungen der letzten Wochen ist bei mir der Punkt gekommen, an dem ich mich selbst hinterfragen musste. Als Trainer bin ich verantwortlich für die Auftritte der Mannschaft und die waren nach der Winterpause alles andere als positiv. Daher bin ich der Meinung, dass das Team für den Saisonendspurt nochmal einen anderen Impuls braucht", informiert Herbert Kern. Bis auf Weiteres wird Bernhard Obermeier die Mannschaft anleiten. Das TSV-Urgestein wurde in der Winterpause als Unterstützung für Kern installiert.


"Bernhard ist ein Trainer, der die Mannschaft und den Verein in- uns auswendig kennt, zudem viel Erfahrung hat. Ob wir noch einen zweiten Mann dazuholen, werden wir in den kommenden Tagen entscheiden", sagt Kern, der hofft, dass der Turnaround im Endspurt noch geschafft werden kann: "Wenn sich alle Spieler auf das Wesentliche konzentrieren, ist der Klassenerhalt definitiv machbar. Die notwendige fußballerische Qualität dafür hat die Truppe." In den vier noch ausstehenden Partien stehen noch die Derbys gegen Tittling, Röhrnbach und Hohenau auf dem Programm. Allesamt Mannschaften, die sich ebenfalls noch in Abstiegsgefahr befinden.