2026-03-25T14:09:28.761Z

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Schneefall in Garmisch-Partenkirchen sorgt für kurzfristige Spielabsage

Landesliga Südost

von Oliver Rabuser/mg · Heute, 12:20 Uhr · 0 Leser
Aktuell läuft es für Jonas Schrimpf und seinen 1. FC.
Aktuell läuft es für Jonas Schrimpf und seinen 1. FC. – Foto: Oliver Rabuser

Nach zwei Siegen ist der 1. FC Garmisch-Partenkirchen punktgleich mit dem Relegationsplatz. Gegen Schwabing soll der Aufwärtstrend weitergehen.

Update, 27. März, 12:15 Uhr: Kein Fußball in Garmisch-Partenkirchen! Wie der Verein bekanntgab, muss das Freitagabendspiel gegen den FC Schwabing abgesagt werden. Aufgrund des Schneefalls ist der Platz nicht bespielbar. Wann die Partie nachgeholt wird, ist zum jetzigen Stand noch offen.

Erstmeldung, 27. März, 9:00 Uhr: Anders als dieser Tage beim Wetter sind die Aussichten beim 1. FC Garmisch-Partenkirchen plötzlich wieder weit weniger trüb, als das im bisherigen Saisonverlauf schon mal der Fall war. Nach zwei Siegen sind die Fußballer punktgleich mit TSV Eintracht Karlsfeld, der den Relegationsplatz in der Landesliga aktuell inne hat. Dieser ist das Mindestziel. Doch selbst das rettende Ufer scheint bei anhaltend guten Leistungen nicht ausgeschlossen. „Wir sind in Schlagdistanz und haben wieder eine gute Ausgangsposition“, stellt Stefan Schwinghammer fest. „Aber das ist nicht mal die halbe Miete“, mahnt der Coach vor dem heutigen Heimspiel (19.30 Uhr) gegen den FC Schwabing.

Den steilen Aufwärtstrend weiter fortzuschreiben, ist der wichtigste Aspekt auf der Agenda Klassenerhalt. Hierbei sieht Schwinghammer einen bedeutsamen Wandel in der Kabine. „Der Glaube ist wieder da. Die Mannschaft weiß, sie kann es schaffen.“ Anders als im Krisenmodus laufen nicht mehr elf von Selbstzweifeln geplagte Einzelkämpfer auf dem Platz umher. Die jüngsten Erfolgserlebnisse haben wieder ein engagiertes und zuversichtliches Gefüge geschaffen. „So passieren auch weniger Fehler.“ Das ist ein Teil eines sich festigenden Fundaments. Ein anderer Part generiert sich durch die personelle Gemengelage. Abgesehen von ein oder zwei angeschlagenen Kickern unter der Woche, die ein Club immer mal notieren muss, bleibt der Kader zu den Vorwochen unverändert. „Drei Spiele mit relativ gleicher Startelf anzugehen, ist schon ein Vorteil.“ Die gute Stimmung soll nunmehr auf den Kunstrasenplatz am Gröben transportiert werden. Nur zu gerne hätte der 1. FC den großen Hauptplatz bespielt. Doch diesem Ansinnen machte der Wintereinbruch einen Strich durch die Rechnung. Gespielt wird aller Voraussicht nach schon, weil keine Unmengen an zusätzlichem Schnee mehr erwartet werden. Ganz im Sinne des Trainers. „Wir wollen im Rhythmus und in der Belastung bleiben.“

Die Schwabinger ordnet Schwinghammer zwar als „immer schwierigen Gegner“ ein, der „deutlich anspruchsvoller“ als jener am vergangenen Sonntag sein werde. Doch das ist ohnehin nur ein Nebenaspekt. „Es ist besser, wir schauen auf uns und unser Spiel.“ Soll heißen: Defensiv abermals stabil stehen, die komplette Spielzeit diszipliniert zu Werke gehen. Dann könnte für den 1. FC der dritte Dreier in Folge herausspringen.