
In der Frauen-Bezirksliga Lüneburg West gewinnt der TSV Brunsbrock mit 3:1 gegen den FC Ostereistedt/Rhade. Der Tabellenvierte hat dabei mehr Probleme als erwartet gegen den Vorletzten.
Brunsbrock findet zunächst nicht ins Spiel. Die Gastgeberinnen wollen mehr Ballkontrolle, agieren jedoch zu fahrig und suchen zu oft das Eins-gegen-eins. „Bis zur Trinkpause waren wir sehr fahrig, haben immer wieder das Eins-gegen-eins gesucht und dadurch viele Zweikämpfe gehabt, was wir eigentlich vermeiden wollten. So macht man den Gegner nur unnötig stark“, erklärt Trainer Lennart Gerken.
Nach der Trinkpause folgt die beste Phase. Ammelie Schmidt setzt sich in der 27. Minute gegen mehrere Gegenspielerinnen durch und trifft zum 1:0. Kurz darauf erhöht Charlotte Prietz nach einer unübersichtlichen Situation auf 2:0, als der Ball aus rund 15 Metern über die Torhüterin hinweg im rechten Winkel landet.
Kurz nach der Halbzeitpause kommt Brunsbrock gut zurück, muss aber in der 50. Minute den Anschlusstreffer hinnehmen. Nach einem Freistoß von der halbrechten Seite trifft Anne Glinsmann per Kopf zum 2:1.
In der Folge bleibt die Partie offen, weil Brunsbrock mehrere hundertprozentige Chancen nicht nutzt und die gegnerische Torhüterin immer wieder anschießt. Die Entscheidung fällt in der 87. Minute. Ammelie Schmidt setzt sich über die rechte Seite durch, trifft zunächst den Pfosten und verwertet den Abpraller zum 3:1-Endstand.
„Insgesamt war es eine eher enttäuschende Leistung. Wir hatten uns deutlich mehr vorgenommen, vor allem im Spiel mit Ball. Daran müssen wir in der Trainingswoche arbeiten. Jetzt liegt der Fokus auf dem Spiel am Freitag gegen Wingst, mit einer intensiven Einheit am Dienstag und dem Feinschliff am Donnerstag“, so Gerken.