
Beide kamen 2021 aus Zeulenroda nach Weida und hatten großen Anteil daran, das der FC Thüringen in der Saison 2021/2022 den Thüringenmeistertitel in die Osterburgstadt holte. Beide Brüder waren fünf Jahre lang untrennbarer Bestandteil des Weidaer Teams und absolvierten über 100 Punktspiele. Im Anschluss wurde die Aufstiegsmannschaft 1975/76 auf den Platz gerufen. 50 Jahre ist es her, das die BSG Fortschritt Weida aus der Bezirksliga Gera in die DDR-Liga aufstieg und mit Unterbrechungen 8 Jahre in der zweithöchsten Spielklasse der DDR aktiv war. 15 Spieler waren der Einladung gefolgt und feierten nach langer Zeit ein Wiedersehen.
Nach 55 Minuten Riesenchancen für Simon Fuchs und Benjamin Langhof, aber die Gäste klärten zur Ecke. Beide Teams schöpften ihr Wechselkontingrnt voll aus. Bei Weida kam auch Christopher Lehmann in die Partie und beförderte einen Querpaass von Graham am langen Pfosten ohne Mühe zum 2:0 in die Maschen. Fünf Minuten vor der Abpfiff das 3:0, als der ebenfalls ins Spiel gekommene Pascal Wollnitzke mit einem tockenen Schuss von der Strafaumgrenze traf. Nun wurde es emotional, denn Dustin Schmidt kam ins Spiel. Er hatte sich gegen Dynamo Dresden einen Kreuzbandriss zugezogen und seitdem nicht mehr gespielt. Mit dem Kurzeinsatz verabschiedete er sich vom Weidaer Publikum. Ein Tor fiel aber noch. In der Nachspielzeit umkurvte Saalfelds bester Torschütze Stan Kleyla Torwart Soldera und traf aus spitzem Winkel zum 3:1- Endstand.
Fazit: Ein emotionaler Nachmittag ging damit zu Ende, Weida verbleibt auf Platz 4 und empfängt am kommenden Samstag im letzten Heimspiel der Saison die Spielvereinigung Geratal.