2026-03-13T07:45:35.464Z

Spielbericht

Schmerzhafter Punkteverlust

Am Sonntag war nach langer Abstinenz im heimischen Gefilde der TSV Zollhaus bei der SG zu Gast.

von Tom König · Gestern, 13:25 Uhr · 0 Leser

Bereits vor dem Spiel warnte Chefcoach Buchmann davor, die Gäste zu unterschätzen. Diese hatten in den letzten Begegnungen durch ihre physische Spielweise unsere Heimelf des Öfteren vor Probleme gestellt. Die weisen Worte sollten sich erneut als richtig erweisen.

BERICHT der SG Elxleben/Marlishausen

Dabei startete man perfekt ins Spiel. Anstoß, Durchbruch auf außen, scharfer Pass von Herrmann in die Mitte und TK10 hält nur den Schlappen hin. Keine 10 Sekunden nach Beginn das 1:0. Doch statt Sicherheit bewirkte die frühe Führung der SG eher das Gegenteil. Zweikampfführung, Einsatz und Laufbereitschaft waren in der Folge bei den Gästen stärker ausgeprägt, so dass nach einem Stellungsfehler von Moritz der nicht unverdiente Ausgleich fiel (9.). Auch in der Folge wirkten die Gäste präsenter und erzielten aus leicht abseitsverdächtiger Position das 2:1 (21.). Offensiv blieb Elxleben trotz mehr Ballbesitz blass und vergab zudem durch Pusch auch noch einen Elfmeter. So blieb es beim 1:2 Pausenstand, der nicht unverdient war.

Nach der Pause dann ein anderes Bild. Elxleben hielt nun voll dagegen und erlaubte Zollhaus kaum noch etwas. Folgerichtig brannte es wieder und wieder im Strafraum der Gäste, die alles – aber auch wirklich alles – taten, um weitere Gegentore zu verhindern. Insgesamt 4 Gelbe und 1 Rote zeugten von der physischen Spielweise der Gästeelf. Trotz Überzahl ab der 68. Minute gelang Elxleben aber nur noch der Ausgleich – nach einem langen Einwurf köpfte Fabig das 2:2 in die Maschen (78.). Kurz vor Schluss wäre die SG fast noch in einen Konter gerannt, aber Pusch rettete per Heldengrätsche. So blieb es beim 2:2, welches die Gäste ausgiebig (und verdient) im Anschluss feierten. Elxleben muss sich an die eigene Nase packen und die Effizienz hochschrauben. Nächste Woche geht es zur Zweitvertretung der SG Geratal – da sollte der spielerische Bock endlich umgestoßen werden.

Aktion(en) des Spiels: Das 1:0 als schnellstes Tor der Saison – oder vielleicht sogar der Vereinsgeschichte. Wesentlich mehr als 10 Sekunden waren es jedenfalls nicht.